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Sicherheit in Köln

Sicherheit in Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde,

der aktuelle Fall des in Köln lebenden Tunesiers mit hochgiftigem Rizin in seiner Wohnung, und möglicherweise in bis zu zehn weiteren Wohnungen, hat mich wie viele Bürgerinnen und Bürger beunruhigt. Laut Medienberichten soll der am Donnerstag verhaftete 29-Jährige auch Zutaten für einen Sprengsatz bestellt haben. Es gibt in Ermittlerkreisen die Vermutung, dass der in der Domstadt lebende Mann eine Rizin-Bombe bauen wollte. Es bestehe laut Generalbundesanwalt der dringende Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Das Robert-Koch-Institut stuft das leicht erhältliche Rizin aus dem Samen des Wunderbaums als "potenziellen biologischen Kampfstoff" ein. Schon in geringer Konzentration kann Rizin tödlich sein.

Unsere Behörden, Polizei und Verfassungsschutz, haben hier richtig und schnell gehandelt! Ihnen gebührt Lob und Anerkennung. Wieder einmal wird dabei auch der Spagat zwischen Sicherheit der Bürger und Datenschutz deutlich. Ich will keinen Überwachungsstaat, aber ich will, dass die Kölnerinnen und Kölner sicher leben können. Ich unterstütze daher voll und ganz die Linie von NRW-Innenminister Herbert Reul und kann seinen Appell nur unterstreichen, unseren Beamtinnen und Beamten der Polizei- und Sicherheitsbehörden im Alltag mehr Wertschätzung entgegenzubringen und ihnen die nötigen Mittel für ihre Arbeit zu geben.

Ihr

Karsten Möring

Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Köln I

Ort
Veröffentlicht
22. Juni 2018, 04:12
Autor
Rautenberg Media Redaktion