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Schließlich wollen wir den Astronauten gesund erhalten

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"Schließlich wollen wir den Astronauten gesund erhalten"

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart besucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lind

Lind - Das DLR als Forschungspartner und Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort NRW besuchte Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen (NRW).

Für diesen Besuch hat das DLR ausgewählte Stationen vorgesehen: Minister Pinkwart besucht zu Beginn die Kurzarmzentrifuge des Forschungsgebäudes "envihab" (environmental habitat = Umwelt-Lebensraum). Begleitet wird er dabei von der DLR-Vorstandsvorsitzenden Pascale Ehrenfreund.

Im "envihab" wird erforscht, wie Astronauten das Training im All verbessern können. Ein Astronaut müsse im All täglich bis zweieinhalb Stunden Fitnesstraining absolvieren, erklärt Michel Winand, vom Bereich Presse und Kommunikation des DLR.

Mit den Anforderungen im All wird auch die sogenannte "Bettruhestudie" vorgestellt. Hier wird an Probanden erforscht, wie sich der menschliche Körper beispielsweise bei einem Bettaufenthalt von bis zu 60 Tagen ohne aufzustehen verhält. Der Proband muss in der horizontalen Lage etwa duschen oder auch essen. Dabei wird der Kopf sechs Grad nach unten geneigt. Dies sei bei Astronauten auch so. "Schließlich wollen wir den Astronauten gesund erhalten", sagt Frederike Wütscher vom DLR.

In einer weiteren Station steuert der Minister das CeraStore (Kompetenzzentrum für keramische Materialen und thermische Speichertechnologie in der Energieforschung) an. Hier erklärt Professor Bernhard Hoffschmidt, Direktor am Institut für Solarforschung, dem Minister die Materialentwicklung zur Erzeugung von Brennstoffen. (Robert Schmiegelt)

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Veröffentlicht
04. Mai 2018, 06:44
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