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Porzer Schüler bei Poetry Slam gegen Rassismus

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Porzer Schüler bei Poetry Slam gegen Rassismus

Finkenberg / Bonn - Acht Schüler der Lise-Meitner-Gesamtschule haben Anfang Februar im Bonner Haus der Geschichte an einem Schüler-Projekttag zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar teilgenommen. Der Tag wurde ausgerichtet vom Haus der Geschichte und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Dabei nahmen die Schüler zunächst an Führungen durch die Ausstellungen "Gegenwärtige Vergangenheit" sowie "Angst. Eine deutsche Gefühlslage?" im Haus der Geschichte teil. Der Schwerpunkt der Führungen, an denen auch Schüler weiterer Schulen aus Bonn und Neuwied teilnahmen, lag thematisch auf der Aufarbeitung des Holocausts durch die deutsche Politik und Zivilgesellschaft.

Im Nachgang fanden Poetry Slam-Workshops für die einzelnen Schulen statt. Die Schüler der Lise-Meitner-Gesamtschule wurden von Poetry Slammer Dorian Steinhoff betreut. Ziel der Workshops war es die Impressionen aus den Ausstellungen in Worte zu fassen.

"Zunächst sammelten wir Gefühle und Eindrücke, die wir während der Ausstellung empfanden. Wir waren sehr nachdenklich. Es war eine Mischung aus Wut, Bedrückung und Hilflosigkeit", erzählt Lehrer Martin Beger, der die Schüler zusammen mit zwei Kollegen begleitete.

Zum Abschluss des Tages trugen alle Schüler dann ihre Texte vor Publikum vor - ergänzt durch Auftritte des Bonner Jugend-Orchesters.

"Ja, Angst allerdings ist nicht das Problem, sondern jede Art von Vorurteil und jedes Gespräch von jeder Person, die so tut als würde sie wissen, wie jeder Nächster im Herzen funktioniert", las so etwa Darya, Schülerin der Klasse 13 der Lise-Meitner-Gesamtschule. (red.)

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Veröffentlicht
18. März 2019, 15:44
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