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"Münchhausen" Jochen Ott und die Wasserbuslinie

„Die Wahrscheinlichkeit, dass SPD-Kandidat Ott als OB eine KVB Wasserbuslinie auf dem Rhein umsetzen würde, ist so groß, wie die Wahrscheinlichkeit, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Populist Ott gibt eine grüne Initiative nun als seine eigene aus. Es ist aber nur geklaut.", kommentiert Jörg Frank, Fraktions-geschäftsführer der GRÜNEN. 2010 hat der Rat auf Initiative der grünen Fraktion die Verwaltung mit der Planung einer „Wasserbuslinie auf dem Rhein zur Verknüpfung der Stadtteile Porz, Rodenkirchen, Innenstadt, Deutz und Mülheim" beauftragt. Am 13.12.2010 legt die KVB AG eine Studie „Wasserbuslinie Köln" mit dem Ergebnis vor, dass sie zu teuer sei. Sie müsste jährlich mit bis 4,7 Mio. Euro bezuschusst werden und rät strikt davon ab. „Der damalige Ratsbeschluss wurde bis heute nie umgesetzt. SPD-Oberbürgermeister Roters hat dafür im Einvernehmen mit der SPD Führung gesorgt. Die SPD-Fraktion hat damals im Rat nur aus koalitionstaktischen Gründen für den grünen Antrag votiert. Das Projekt wurde totgeprüft. Insofern ist Otts Vorstoß unglaubwürdig und leeres Geschwätz.", klärt Jörg Frank, die tatsächlichen Hintergründe auf. „Ich bin gespannt, ob die SPD unter Führung ihres Vorsitzenden Ott in der nächsten Ratssitzung eine konkrete Initiative für die Umsetzung einer Wasserbuslinie unterstützen wird. Andernfalls wird es Henriette Reker nach dem 13. September 2015 tun.", so Frank abschließend.

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Veröffentlicht
22. August 2015, 00:00
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