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Mehr Kapazität auf der Ost-West-Achse

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Mehr Kapazität auf der Ost-West-Achse

SPD fordert Ausbau auf zwei Ebenen

Nach Abschluss der Bürgerbeteiligung um den Ausbau der Ost-West-Achse und vor der anstehenden Entscheidung im Rat sieht sich die SPD in ihrer Haltung bekräftigt, die Stadtbahnkapazitäten auf zwei Ebenen zukunftsgerecht auszubauen. Lutz Tempel, stellv. Vorsitzender der Porzer SPD-Fraktion, erläutert: "Wir haben in den vergangenen Monaten viel Zuspruch für unsere Position erfahren. Das beweist: Wir müssen den Nahverkehr attraktiver machen, um mehr Menschen besser zu bewegen. Wir brauchen mehr Kapazität, damit die Bahnen häufiger fahren können."

Die SPD hatte sich bereits zu Jahresbeginn für eine Variante entschieden, die zunächst die bestehenden Haltestellen für den Betrieb mit neuen Langzügen bereit macht, um schnell mehr Kapazität auf die Schiene zu bekommen. Die bereits bestellten Langzüge müssen fahren können, sobald sie da sind. Doch der oberirdische Ausbau kann nur ein Zwischenschritt sein: In einem zweiten Schritt muss ein zusätzlicher Tunnel das Nadelöhr ab Deutz durch die Innenstadt entspannen und die Kapazität noch einmal verdoppeln. Die SPD betont: "Ein Tunnel auf der Ost-West-Achse reicht nicht. Erst dessen Nutzung nur durch die Linien 1 und 9 bei Kombination einer oberirdischen Führung der Linie 7 mit engerem Takt schafft wirklich mehr Kapazität und hilft, die Verkehrsprobleme in Köln zu lösen. Wir stehen bereit, die Kapazität auf der Ost-West-Achse für den zukünftigen Bedarf aufzustellen."

Autor Ingo Jureck

Ort
Veröffentlicht
07. Dezember 2018, 04:39
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