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"Mal Weihnacht, wie sie früher war"

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"Mal Weihnacht, wie sie früher war"

Die Waldweihnacht auf dem Gut Leidenhausen geht in die vierte Runde

Leidenhausen- Es ist inzwischen bereits die vierte Waldweihnacht auf dem Gelände des Umweltbildungszentrums Gut Leidenhausen. Viele Vereine und Institutionen aus dem Umkreis beteiligen sich traditionell, um den Besuchern weihnachtliche Angebote zu bieten.

Besonders beliebt ist der finnische Weihnachtsmann in nordischer Tracht. Diese Rolle übernimmt Bernhard Marewski jedes Jahr, der neben seinem mannsgroßen Zelt Besuch von vielen neugierigen Kindern bekommt. Ein paar Meter weiter zeigt Ben Marewski eindrucksvoll skandinavische und russische Trachten der Samis, den nordischen Völkern und erklärt diese mit viel Fachwissen.

Der Innenhof ist stilvoll und gemütlich erleuchtet. Besonders schön anzublicken ist die rötlich angestrahlte große Linde inmitten des Hofes. Hin und wieder fallen sogar echte Schneeflocken, obwohl es bei Temperaturen über zehn Grad schon unwirklich erscheint aber die kleine Schneekanone am Dach macht dies möglich.

Buchenwald, Mischwald, die Wahner Heide und die Jahresbaumallee sind allesamt die Basis für die Namensgebung "Waldweihnacht", erklärt Hans-Gerd Ervens, der stellvertretende Vorsitzende des Heideportal Gut Leidenhausen e. V.. Jedes Jahr am ersten Advent finde diese statt und biete viele Aktivitäten, die Natur beinhalten. "Das hier mögen die Menschen", so Ervens.

Zu so einem vorweihnachtlichen Event, darf eine echte Weihnachtsbäckerei nicht fehlen. Unter der Anleitung einer Konditormeisterin können Kinder Weihnachtsplätzchen backen. Es gibt auch Waffeln, Honigprodukte, selbstgemachte Marmeladen sowie Gegrilltes und frisches Wildfleisch von Tieren aus der Wahner Heide, wie vom Wasserbüffel. Auch viele andere Naturprodukte sowie Holzkunst und Handarbeiten vielfältigster Art werden angeboten.

Vor dem weihnachtlich angestrahlten Portal machen es sich Eltern und Kinder der Waldjugend Köln gemütlich. Stockbrotbacken über einer großen Feuerstelle lässt die Herzen der Kinder höherschlagen, dazu wird Baumschmuck aus Salzteig bemalen. Das kommt offenbar gut an.

Zusätzlich im Programm sind Führungen zur Greifvogelstation, eine Aufführung der Tanz-Balettschule Porz, Jagdhornmusik auf dem Hof und ein Vortrag "Willkommen Wolf".

Der erste Tag lockt bereits etwa 1500 Menschen nach Leidenhausen. In seiner Ansprache zitiert Ervens das Gedicht "Ein Wunsch" von Jutta Gornik. Ganz oben auf der Gedicht-Wunschliste ist "mal Weihnacht, wie sie früher war" oder "Kein Schenken ohne Sinn". Ervens findet es schön, das Gedicht in Worte zu fassen und den Besuchern so mitzugeben. (Robert Schmiegelt)

Ort
Veröffentlicht
07. Dezember 2018, 04:44
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