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Jeder will Stadtmeister sein

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Jeder will Stadtmeister seinDie Spielvereinigung Wahn-Grengel richtet die Porzer Stadtmeisterschaft 2018 aus

Wahn- Bei besten Platz- und Wetterbedingungen spielen an zwei Tagen Porzer Fußballmannschaften auf der Kunstrasenanlage Nachtigallenstraße um die Pokale.

Am Spielfeldrand beobachten die Eltern der jungen Spieler und andere fußballbegeisterte Zuschauer das Geschehen. Da fallen schon mal ein paar richtungsweisende Bemerkungen der aufgeregten Väter. Die Spiele dauern jeweils 15 Minuten.

Der sportliche Leiter und Organisator Stefan Esser führt das Vorbereitungsteam an und ist mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden, sagt er. Kein Gerangel oder Gewalt seien zu verzeichnen.

Für das kulinarische Wohl der Besucher sorgen Vereinsmitglieder und deren Angehörige. Kaffee, selbstgemachte Kuchen, Salate und Würstchen sowie Getränke sind zu haben. Die Einnahmen hieraus sollen die Ausgaben für dieses Turnier decken.

Es sei bereits ein Prestige-Turnier. An beiden Tagen spielen ab den sogenannten Bambinis die G-, F-, E - und D-Jugend. Bei acht Mannschaften spiele jeder gegen jeden, erklärt der Medienverantwortliche und Turnierleiter Thomas Mallmann.

Damit alles vernünftig dokumentiert werden kann, sorgt Markus Vogelsberg mit topmoderner Technik. Unter dem Pavillon am Spielfeldrand ist er Herr über einen Barcode-Scanner, Computer und Drucker. Hier warten auch die Pokale auf ihren nächsten Inhaber.

Nach der Pokalüberreichung am Nachmittag ist die Fußballbegeisterung nicht zu Ende. Da spiele die deutsche Fußballnationalmannschaft. Dies werde man sich gemeinsam anschauen und dann wird aufgeräumt, meint Stefan Esser.

Die Spielvereinigung Wahn-Grengel schreibt Integration groß. Nach eigenen Angaben spielen derzeit etwa 30 Kinder aus Migrantenfamilien im Verein. "Neben dem Sportbetrieb helfen wir den Familien mit ihren Kindern, so gut es geht bei den Formalien, was nicht immer einfach ist. Die jungen Fußballer können schon nach kurzer Zeit den Dolmetscher spielen, da sie unsere Sprache sehr schnell lernen. Da müssen Passdokumente oder Geburtsurkunden beschafft werden, sonst bekommen die kleinen Fußballer keine Spielerpässe. Oft dauert dies bis zu einem Jahr.", erklärt Markus Vogelsberg.

Ein großes Projekt will der Verein noch angehen. Es ist beabsichtigt, eine Handicap-Fußballmannschaft einzurichten. Bereits schon jetzt ist dieses Vorhaben über die Vereinsgrenzen hinweg hochgelobt. Es sei noch sehr viel zutun, erklärt Stefan Esser.

Das nächste Event steht vor der Türe. Vom 16. bis 19. Juli findet das Fußballcamp 2018 statt, was gemeinsam mit der Helge Hohl-Fußballschule ausgerichtet wird.

Gewonnen haben den großen Wanderpokal in der:

G-Jugend, SV Westhoven-Ensen,

F-Jugend, Germania Zündorf,

E-Jugend, SpVg Porz,

D-Jugend, RSV Urbach

(Robert Schmiegelt)

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
22. Juni 2018, 04:13
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