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"Ich habe ein unvergessliches Jahr hinter mir"

Autorin Ildikó von Kürthy im Gespräch mit "Porz am Montag" über ihr neues Buch und den Weg zum persönlichen Glück

Wahn - Geboren und aufgewachsen ist sie in Aachen. Hat in Hamburg Journalismus studiert und lebt dort auch heute noch zusammen mit ihrem Mann und Sohn. Nun kommt Autorin und Kolumnistin Ildikó von Kürthy mit der Lesereise zu ihrem aktuellen Buch „Neuland" für einen Abstecher zurück in die Nähe der alten Heimat. Am 18. Februar steht sie auf der Bühne des Wahner Eltzhofs. Zusammen mit ein paar weiteren Charakteren, wie sie uns vorab erzählt hat.

In ihrem Buch „Neuland" geht es um Neuanfänge, um Starts. Was sind ihre Vorsätze für das gerade gestartete Jahr 2016?

Ich will mich immer mal wieder selbst überraschen und sagen können, „das hätte ich ja nie von mir gedacht!" Und zwischendrin will ich es möglichst gemütlich haben.

Sie waren für die Recherchen in einem Hospiz. Haben Gitarre spielen gelernt. Welches Erlebnis hat sie am nachhaltigsten beeindruckt oder beeinflusst sie bis heute?

Ich habe ein unvergessliches Jahr hinter mir. Die Einsamkeit im Schweigekloster, die Einsamkeit als faltenfreie Blondine, die Erfahrungen durch Meditation, die innere Stabilität, die äußere Ordnung schafft - all das sind Erfahrungen, die weit über das Jahr hinaus tragen.

Was raten sie Menschen, die in einer ähnlichen Lebensphase sind? Wie findet man heraus, was wirklich wichtig ist?

Die eigenen Sehnsüchte geben sachdienliche und sehr hilfreiche Hinweise, darauf, wie man das Leben etwas aufpeppen könnte. Es ist allerdings nicht so, dass erfüllte Träume automatisch glücklich machen. Manche Träume lieben einen nicht zurück. Das ist auch eine wertvolle Erkenntnis.

Sie sind im Rheinland, in Aachen, zur Welt gekommen, leben jetzt in Hamburg. Sind die Sinnfragen der Menschen überall die gleichen oder gibt es vielleicht sogar regionale Unterschiede?

Sinnfragen kann man sich nur leisten, wenn man genug zu essen hat und man selbst und die Liebsten leidlich gesund sind und nicht an Leib und Leben bedroht werden. Natürlich gibt es also Unterschiede. Den Luxus der Selbstoptimierung muss man sich leisten können und man darf keine anderen, gewichtigeren Sorgen haben - und das ist, wie wir wissen, in den allerwenigsten Gegenden dieser Welt der Fall.

Am 18. Februar gastieren sie mit „Neuland" im Wahner Eltzhof. Was erwartet die Besucher?

Das ist die Show zum Buch! Und das darf man wörtlich nehmen. Zusammen mit meinem großartigen Bühnenpartner Uwe Brandt spielen wir Stellen aus dem Buch nach - und wir werden illustre Gäste dabei haben wie Helene Fischer, Sissi, Winnetou und J.R. Ewing.

Was war das letzte Konzert, die letzte Kulturveranstaltung, die sie selbst besucht haben? Und wie lautet ihr Fazit im Nachgang?

Zählt James Bond als Kultur?

Ihr nächstes Buchprojekt in drei Schlagworten?

Schaun. Mer. Mal.

Karten zur Show mit Ildikó von Kürthy gibt es unter http://www.wahn-witzig.de, zudem bei allen Ticketvorverkaufsstellen. (Die Fragen stellte Lars Göllnitz)

Wandlungsfähig: Für die Recherchen zu ihrem Buch "Neuland" ist Ildikó von Kürthy in verschiedene Rollen geschlüpft, war im Nonnenkloster und "faltenfreie Blondine". Fotos: Frank Grimm

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Veröffentlicht
06. Februar 2016, 00:00
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06. Februar 2016, 00:00
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