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Frettchen, Falke und Co gegen den Vogelschlag

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Frettchen, Falke und Co gegen den Vogelschlag

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser besucht die tierischen Helfer am Flughafen Köln/Bonn

Grengel - Die Jahreszeit ist den heimischen Vogelarten eigentlich egal. Sie fliegen wo und wie sie nur können. Eben auch am Airport Konrad-Adenauer. Damit hier, etwa durch Kollisionen zwischen Flieger und Tier, nichts Schlimmeres passiert, haben die Piloten und Passagiere einigen kleinen Helfern zu verdanken.

Diese kleinen Helfer haben nur eines im Sinn. Sie wollen Vergrämen. Dies ist das Synonym für die biologische Vogelvertreibung am Flughafen. Vogelschlag ist eines der schlimmsten Gefahren, die einem Flugzeug beim Starten und Landen drohen kann. Die Schäden, die daraus folgen sind erheblich und wirken sich zum Beispiel bei einer Stilllegung des Flugzeuges auch auf die Passagiere aus, wenn diese auf eine Ersatzmaschine warten müssen.

Wie die biologische Vergrämung am Flughafen funktioniert, darüber macht sich NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zusammen mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Flughafens, Johann Vanneste, und dem zweiten Flughafengeschäftsführer Athanasios Titonis ein Bild.

Nach einem Blick auf die Airport eigenen Bienen in ihren Bienenstöcken, aus denen der Airporthonig gewonnen wird, warten das Frettchen Miki, die sogenannten Beizvögel mit dem Sakir Falke und einem Wüstenbussard auf den hohen Besuch. Ihre Herrchen Marco Wahl, Marc Frangenberg und Ulf Muuß erklären, wie ihre Arbeit funktioniert:

Die Beizvögel werden eingesetzt, um zum Beispiel Ringeltauben zu vergrämen und die Frettchen helfen gegen die Kaninchen, die lebend gefangen und in anderen Gebieten ausgesetzt werden.

Flugverkehr und Naturschutz werden mit dem Einsatz der Tiere am Flughafen vereint. Diese Präventionsmaßnahmen haben zudem eine viele Jahre alte Tradition hinter sich und werden von der Umweltministerin gelobt. (Robert Schmiegelt)

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Veröffentlicht
20. Juli 2018, 06:14
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