Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

Eine Narrenkappe als Vorlage

whatsapp shareWhatsApp

Eine Narrenkappe als Vorlage

Der Ortsring Eil übergab an der Bonner Straße ein neues Schmuckbeet an seine Patin

Eil - Längst kann der Ortsring Eil hier von Tradition sprechen, denn 19-mal wurde eine Idee bereits in Eil verwirklicht. Zur Übergabe eines neuen Schmuckbeetes, diesmal an der Bonner Straße, hatte der 1. Vorsitzende des Ortsring-Eil-Verein für Heimatpflege e.V. eingeladen.

Wie bei allen anderen Schmuckbeeten im Ort, gibt es auch zu diesem Beet eine Patenschaft. Die übernimmt dieses Mal Frau Heike Kubon, die auch Mitglied des Damen-Karnevalsvereins Porzer Perlchen e.V. ist. Ihr überreicht Erwin Bäuml die Patenschaftsurkunde des Ortsring Eil.

"Eine Narrenkappe war die Grundlage dieser Idee und Vorlage zugleich für die Form des Schmuckbeetes, indem sogar die Farben des Damen-Karnevalsvereins Porzer Perlchen zum Ausdruck kommen", sagt Heike Kubon. Perfekt mit Pflastersteinen aus Granit sauber eingerahmt ist eine Narrenkappe im Beet deutlich zu erkennen. Lavendel, Glockenblumen als mehrjährige Pflanzen plus Geranien, komplettieren das gelungene Werk. Sogar an die Osterzeit wurde gedacht, denn unter den Geranien befinden sich Narzissenzwiebeln, die zu Ostern ab dem kommenden Jahr mit ihren gelben Farben den Frühling einläuten sollen.

"Der Ortsring Eil legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und deshalb ist so ein Beet auf Dauer angelegt. Vorher haben wir eine Genehmigung beim Grünflächenamt bei der Stadt Köln eingeholt, die für dieses Beet sogar die Pflastersteine kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, Lieferung und Abholung überzähliger Steine inbegriffen", sagt Bäuml und so wurde die Umrandung für das Beet in ein paar Stunden fertiggestellt. Das Bepflanzen wurde nach und nach in Folgetagen bewerkstelligt.

Aus Kostengründen wurde für das Beet bewusst kein Gartenbaubetrieb beauftragt, sondern in Eigenarbeit angelegt. Vielmehr wurden in diesem Jahr für alle 19 Eiler Schmuckbeete Fördermittel aus dem Stadtverschönerungsprogramm beantragt. Vor fünf Jahren wurde mit dem Hügelbeet am Besenbinderplatz mit der Schmuckbeet-Idee begonnen, so Bäuml.

Als sehr positiv bewertet Bäuml die Reaktion von Passanten während der Erdarbeiten, die sich für diese gemeinnützige Arbeit sogar bedankt hatten. Außerdem eine gute Werbung für den Bürgerverein, sagt er. Dabei wirbt er dafür, dass jeder Bürger, der gartentechnisch gemeinnützig etwas verschönert haben möchte, sich gerne mit dem Ortsring Eil in Verbindung setzen könne. Paten hätten keinerlei Kosten. Sie müssten sich nur dazu verpflichten, im Sommer bzw. in Tagen mit längerer Trockenheit ihr Beet zu bewässern.(Robert Schmiegelt)

Ort
Veröffentlicht
03. Mai 2019, 03:20
Autor
whatsapp shareWhatsApp

KOMMENTARE

Melde dich an, um dich zu beteiligen. Du hast noch kein Konto? Registriere dich jetzt!