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Einbahnstraßenregelung in der Westfeldgasse bleibt

Überrascht waren die Zündorferinnen und Zündorfer, als Ende September ein Teil der Westfeldgasse in eine Einbahnstraße verwandelt wurde. Besonders wenig Verständnis wurde dafür aufgebracht, dass die neue Regelung ohne Vorankündigung erfolgte und darüber hinaus kaum ausgeschildert wurde.

"Daraufhin haben einen Antrag in die Bezirksvertretung eingebracht, um diese Regelung wieder zurückzunehmen." erläutert Lutz Tempel, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und selbst Zündorfer Bürger. Ersetzt werden sollte die jetzige Situation durch geringe bauliche Maßnahmen wie z. B. Abpollerungen der angrenzenden Gehwegbereiche. Die Verwaltung hatte diese zuvor selbst positiv beurteilt. "Bestärkt wurden wir darüber hinaus, da der Bürgerverein Zündorf eine Unterschriftenaktion gestartet hatte, bei der sich 104 Bürger gegen und lediglich 4 für die Einbahnstraßenregelung entschieden hatten".

Trotz dieses eindeutigen Votums gelang es der SPD nicht, ihrem Antrag zur Mehrheit zu verhelfen. Die Rücknahme der Einbahnstraße wurde von CDU, Grünen und FDP abgelehnt. Lediglich die Einzelpunkte zur Markierung eines Zebrastreifens an der Überquerungshilfe und der Öffnung für Radfahrer wurden positiv verabschiedet, nachdem die SPD über die einzelnen Antragspunkte hatte getrennt abstimmen lassen.

Dr. Simon Bujanowski, SPD-Fraktionsvorsitzender, ergänzt: "Es ist schon verwunderlich, wie sich einige Parteien über den Bürgerwillen hinwegsetzen.

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Veröffentlicht
28. November 2015, 00:00