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Die Heimat ist das Quartier

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Die Heimat ist das Quartier

Der Nachbarschaftsverein Klanggarten e.V. veranstaltet eine Kinderolympiade für Urbacher Kinder

Urbach- Schubkarrenrennen, Fußball und Geschicklichkeitsspiele sind die wichtigsten Disziplinen bei dieser Urbacher "Olympiade" im Kleinformat neben dem Klanggarten. Selbst die hohen Außentemperaturen um die 30 Grad halten die kleinen Kampftalente nicht ab, ihrer sportlichen Hingabe nachzugehen. Eine "Schieds- und Kampfrichterin" ist unter anderem Gabriele Tawrowski. Die Sonderschullehrerin macht dies in ihrer unterrichtsfreien Zeit sehr gerne, wie sie sagt.

Neben dem Kinderschminken haben sich auch die Urbacher Jugendfeuerwehr und der Chor "Urbach halbacht" angekündigt. Ein bunter Strauß an Aktivitäten für diese Vier-Stunden-Veranstaltung soll es sein.

Für eine besondere Darbietung mitten im Sommer und zur musikalischen Unterhaltung, sorgen die Tanzmäuse der "Grosse Porzer KG Rot-Weiss". Die Corps-Leitung übernehmen Nadine und Désirée Söntgerath und vier Trainerinnen. Seit November 2017 haben die Mäuse im Alter von zwei bis sieben Jahren geübt. Karnevalistische Klänge mitten im Sommer gehören hierzu.

Die Kinder bei diesem Fest sind nicht allein. Unter den schattenspendenden Pavillons haben es sich die Eltern der kleinen "Olympioniken" gemütlich gemacht und so gibt es viele Gelegenheiten, Smalltalks zu halten. Wenn mit dem Nachwuchs mal etwas schief geht, sind sie schnell zur Stelle.

Katharina Thiel, die Quartiersmanagerin der WSG Dienstleister GmbH informiert über die Hintergründe des Klangartens. Das Ziel sei es, dass sich die Bewohner sich mit ihrer Lebensumgebung identifizieren sollen.

"Integratives Leben in 230 Wohneinheiten wird hier großgeschrieben. Eine Kita, rollstuhlgerechte Häuser, Einrichtungen für Sehbehinderte und eine Demenzgruppe prägen dieses Quartier mit individuell geschnittenen Wohnungen verschiedener Größen. Hinzu komme das gepflegte äußerliche Erscheinungsbild mit den gepflegten Grünlagen. Die Bewohner, die generationsübergreifend hier leben, würden ihr Leben genießen, sagt sie.

Ein fester Bestandteil sei der Nachbarschaftsverein, der 2015 gegründet wurde und sich einmal im Monat trifft. Dem Verein liege viel daran, dass etwas für die Kinder gemacht werde und so sei auch die Idee für die Olympiade entstanden,

Hier werde untereinander geholfen und das finden die Leute schön. Drei Euro Mitgliedsbeitrag im Monat seien hierfür aufzubringen. Entstanden sei der Verein durch die Übergänge zwischen den verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen in den achtziger Jahren. Leute, die ausgezogen waren, seinen teilweise wieder zurückgezogen, erzählt Thiel.

Der Klanggarten kann eine lange Geschichte erzählen. Bachstraße, Schellenweg oder der Geigensteg sind wortschöpfende kleine Straßen im autofreien Innenbereich des Quartiers, wie dieses Wohnviertel hier genannt wird. Gestartet hatte alles bereits 1960, seitdem sich die Bewohner in das Geschehen um den Umbau des Quartiers einbringen konnten. Sogar Stellplätze und Tiefgaragen sind für die Autos vorhanden und die Sportanlage des RSV Urbach ist ganz neben dran. (Robert Schmiegelt)

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Veröffentlicht
20. Juli 2018, 06:14
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