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"Das Wirtshaus für die Menschen, für die Bürger"

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"Das Wirtshaus für die Menschen, für die Bürger"

In Porz eröffnen Michèle und Frank Weiser ihr neues Wirtshaus JOSEF in der Josefstraße

Porz-Mitte- Ein echtes Wirtshaus mitten im Herzen von Porz. Das Ehepaar Weiser kann nun aufatmen nach einer anstrengenden Zeit des Umbaus. Viel Herzblut in Architektur, gemütlichem Interieur und filigranen Einzelheiten auf den Tischen, an den Wänden und am Hauptort des Geschehens, am Tresen, hat das Pächter-Ehepaar in ihr Wirtshaus fließen lassen.

Bei der heutigen Eröffnung stellen die Besucher das Gastronomen-Ehepaar auf die Probe. Schnell füllt sich am Abend die Restauration. Mit Blumen und Geschenken kommen die geladenen Gäste um die Eröffnung mit den Weisers zu feiern.

In vier großen Räumen gibt es viel Platz für Besucher. Auf den Tischen leuchten Kerzen im dezenten Licht neben den Tischnummern. Von der Haxe bis zu den eigenen Saucen und Klassiker wie Sauerkraut und Grünkohl werden in der Wirtshausküche frisch gekocht und nehmen ihren Platz in der Speisekarte ein.

Im März dieses Jahrs wurden Michèle und Frank Weiser kontaktiert mit der Frage um die Übernahme der Restauration. Ein Kraftakt in alle Richtungen stand bevor. Ein Bierverleger und die Weisers wurden sich einig und es ging los. 180 Innen- und 80 Außenplätze, wenn es das Wetter zulässt, werden angeboten.

Die Küche ist amerikanisch, bayerisch, deutsch. Es gibt kölsche Küche, rheinische Küche, saisonale Küche, Veganes und Vegetarisches. Parkplätze sind vorhanden und bei Sportveranstaltungen werden diese auch per TV übertragen.

"Viele Faktoren kommen zusammen und es ist nicht immer leicht, alles sofort auszuloten", sagt Frank Weiser. Dann ging alles ganz schnell und für die Renovierung wurden vier bis fünf Wochen veranschlagt - wobei die Renovierung der Küche eine Kernsanierung notwendig gemacht hatte und die veranschlagte Zeit nicht mehr gehalten werden konnte, erzählt Frank Weiser.

Die Weisers freuen sich über die tolle Aufnahme bei den Porzern, mit denen sie seit ihrer "Immigration" in Kontakt getreten waren. "Wir sind beide rechtsrheinische Kinder aus dem Bergischen und aus Dellbrück" sagen sie.

Als langjährige Gastronomen erkannten beide bei der Besichtigung direkt das enorme Potenzial der Lokation an der Josefstraße. Frank Weiser attestiert seiner Frau Michèle den Design-Blick, wobei er sich für die Sicht auf Personal, Struktur und Systeme sieht. Gastronomie und Kommunikation gehören zusammen, meint Frank Weiser. "Das Wirtshaus ist das Haus für die Menschen, für die Bürger. Ein kaltes Bier und ein ehrlich gut gemachtes Essen ist das, was wir hier machen möchten".

Michèle Weiser hat Betriebswirtschaftslehre studiert und ist durch ihre Eltern an die Gastronomie bereits in jungen Jahren herangeführt worden. Frank Weiser studierte in Wien Musical und Theater und hatte viel auf der Bühne gestanden, erzählt er. In Köln stand er auf der Bühne im Bockmayer Theater. Dann kam die Gastronomie im In- und Ausland. "Irgendwann muss man zwei Leben trennen und was blieb, war die Gastronomie", sagt er. (Robert Schmiegelt)

Ort
Veröffentlicht
23. November 2018, 04:42
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