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Besser die Leute von der Couch holen

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"Besser die Leute von der Couch holen"

Der Rad-Touristik-Club Köln (RTC) lädt zur 46. Forsbach-Tour ein

Zündorf- In aller Frühe sind sie bereits gestartet und wer mag, kann bis ins Oberbergische fahren. Diese Möglichkeit gibt der RTC Köln allen begeisterten Radsportlern bei der Forsbach-Tour.

Start ist das Schulzentrum Zündorf. Vier verschiedene Streckenlängen liegen am Ende einer (Rad-)tour hinter den Fahrerinnen und Fahrern. Auf einer gut ausgeschilderten Route von 51-, 78-, 117- oder gar 158 Kilometer kann jeder Fahrer seine Muskelkraft nach persönlichem Bedarf testen.

Fach- und Sportwart Klaus Dünkelmann findet es toll, dass hier Teilnehmer von 12 und bis hin zu 83 Jahren ihre Fitness unter Beweis stellen. Neben den herkömmlichen Velos kommen immer mehr e-Bikes zum Einsatz, stellt Dünkelmann fest. Dies führt er auf die älteren Teilnehmer zurück, die in früherer Zeit ihr Rad haben stehen lassen müssen. Mit einem e-Bike sei dies anderes und hier können sie noch mithalten. "Es ist besser, die Leute von der Couch zu holen und darum ist das e-Bike als gute Alternative gesetzt", so Dünkelmann.

Die weitesten Routen gehen bis ins über 220 Meter hochgelegene Morsbach im Oberbergischen. Klaus Dünkelmann stellt heraus, dass dies kein Rennen sei. Hierbei solle vielmehr der Sportgeist geweckt und die sportliche Betätigung im Vordergrund stehen.

Mit mehr als Eintausend Teilnehmern zeige sich die Beliebtheit an dieser Veranstaltung, denn diese Radtourenfahrten werden in ganz Deutschland angeboten. Eine Schlüsselrolle habe dabei der Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Dies sei der Dachverband für die Zweiradsportler. Ein Teil sei der RTC Köln, der im ganzen Jahr vom Frühjahr bis zum Herbst Radtouristik anbiete. Alle Termine stünden im Breitensportkalender, berichtet Dünkelmann.

Im Verlauf der vier heute angebotenen Touren gibt es Verpflegungspunkte beziehungsweise Kontrollstellen und Personal, was kontaktiert werden könne, denn zwei Flaschen Wasser reiche im Oberbergischen nicht aus, weiß Dünkelmann aus eigener Erfahrung zu berichten, der im Jahr nach eigenen Angaben Fünftausend Kilometer mit dem Rad unterwegs ist.

Manche Teilnehmer machen sogenannten Wertungskartenfahren. Sie sind beim BDR eingetragen und können so Ihre Punktebilanz aufbessern. 662 Teilnehmer sind ohne Organisation im Verein unterwegs.

Die Sicherheit auf der Strecke wird großgeschrieben. Jeder Fahrer muss sich abmelden, wenn er nicht mehr an den Startpunkt zurückkehren möchte. Am Registrierungstisch in der Pausenhalle der Schule sitzen Ulla Köhler und Harry Schulz. Sie überwachen die Rückläufer und auch wer noch fehlt. Wenn dies der Fall sein sollte, wird die Strecke am Ende abgefahren., erklärt Klaus Dünkelmann.

Für die Radsport-Veranstaltung stellte das Schulamt die Flächen des Schulzentrums in Zündorf zur Verfügung. Bei einer Vorlaufzeit von etwa zwei Monaten, würden auch viele ehrenamtliche Helfer benötigt, sagt der Sportwart. Das Angebot reicht über Kaffee und kalten Getränken, selbstgebackenen Kuchen sowie Würstchen vom Grill und verschiedenen Salaten.

Das gemütliche Zusammensein am Ende der geleisteten Arbeit auf dem Zweirad gibt dem Ganzen für alle Teilnehmer bei gemütlichen Beisammensein einen willkommenen Abschluss. (Robert Schmiegelt)

SCHLAGWORTE:
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Veröffentlicht
01. Juni 2018, 04:47
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