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Angebote für insgesamt fast 180 Schüler

Lehrer Hans Josef Lenz organisiert am Porzer Stadtgymnasium das jährliche Berufsorientierungscamp - Unternehmen und Hochschulen präsentieren sich dabei vor Ort

Porz-Mitte - Nency Huda hat im vergangenen Jahr gerade selbst ihr Abitur am Humboldt-Gymnasium in der Kölner Innenstadt gemacht. Als angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin dürfte sie genau wissen, was den Beruf besonders ausmacht. „Er ist auch super für den Alltag", erzählt sie den interessierten Schülern beim Berufsorientierungscamp am Porzer Stadtgymnasium.

„Man lernt viel über Medikamente. Ist viel in Bewegung. Aber es kann auch nicht jeder", so Huda. Blut solle man möglichst sehen können, erzählt sie. Neben vielen weiteren Unternehmen, Hochschulen und Institutionen präsentiert sich auch die Krankenpflegeschule des Porzer Krankenhauses beim diesjährigen Berufsorientierungscamp. Hier durchläuft Nency Huda ihre dreijährige Ausbildung.

„Wir haben einen gewissen Stamm an Ausstellern", erklärt Lehrer Hans Josef Lenz. Er organisiert die viertägige Veranstaltung seit 1999. Für alle Schüler der achten, zehnten und elften Stufe ist sie eine Pflichtübung. Auf dem Programm stehen neben Informationsveranstaltungen auch Workshops und ein sogenannter Potenzialtest, bei dem die Schüler online ihre beruflichen Fähigkeiten und Wünsche definieren können.

Um die Erfolge der Rundumbetreuung an der Schule zu erfassen, befragt Lenz jeden Schüler in der letzten Woche seiner Schullaufbahn nach seinen nächsten Zielen. Nur unter zehn Prozent der Befragten würden angeben, noch nicht genau zu wissen, was nach dem Abitur ansteht, so Hans Josef Lenz.

Entscheidend sei, dass die Schule stets am Ball bleibe, um die Schüler zu unterstützen. Praktika, Ausbildungsbotschafter, die die Schule besuchen, und viele weitere Berufsorientierungsmaßnahmen begleiteten die Schüler während ihrer Zeit am Stadtgymnasium, erklärt Lenz.

„Wir müssen aber auch gerade die abholen, die uns Sorgen machen", so der Lehrer. Das Berufsorientierungscamp bietet daher eine große Bandbreite an möglichen Arbeitgebern. Dass insgesamt immer mehr Abiturienten allerdings studieren möchten, ist auch Hans Josef Lenz aufgefallen. Statistisch nachweisbar sei dies an Hand seiner Fragebögen allerdings nicht in besonderem Maße, erklärt er. (Lars Göllnitz)

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Veröffentlicht
27. Juni 2015, 00:00
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