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"Aladin" wurde Mann des Rennens

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Elsdorf - Auch die 6. Auflage des Elsdorfer Seifenkistenrennens setzte die Erfolgsgeschichte fort. Passend dazu auch das super Spätsommerwetter, das sicher auch dazu beitrug, dass schon zu Beginn der Trainingsläufe viele Gäste nach Elsdorf kamen.

Mit insgesamt 46 Rennfahrerinnen und Rennfahrer in den vier Klassen Junioren, Senioren, Ladies-Cup und Spaßklasse war das Teilnehmerfeld sehr groß und brauchte schon einen straffe Organisation, dass Training und Wertungsläufe perfekt über die Bühne gingen.

Bei den Junioren startete zum ersten Mal auch ein Team der Rheinflanke, dass erst vor wenigen Wochen von den Seifenkistenfreunden Elsdorf finanziell unterstützt worden war. Trotz unübersehbaren technischen Problemen verloren die Fahrer nie den Mut und schlugen für die erste Teilnahme achtbar. Große Probleme hatten auch die Urbacher Jugendfeuerwehr mit ihrem "Einsatzwagen". Er hatte wohl Blaulicht, aber sein Schwung von der Startrampe war schon nach einigen Metern dahin. Er musste von Helfern stets über die Ziellinie geschoben werden.

Interessant waren auch die verschiedensten Konstruktionen, so konnte man die klassische Seifenkiste aus Holz und mit Seilsteuerung erleben, aber auch eine moderne, ultraleichte Alu-Rahmenkonstruktion mit Kunststoff-Karosserie und großen Leichtlaufrädern.

In der Spaßklasse zog Willi Hohnrath, als "Aladin von Elsdorf" mit seinem fliegen Teppich alle Blicke der Zuschauer auf sich. Wie in den Jahren zuvor, hatte er auch jetzt wieder die tollste Kiste auf die Räder gestellt und siegte in dieser Klasse souverän. Da wundert es keinen Besucher, dass er bei der Siegerehrung mit dem großen Pokal als "Mann des Rennens" von Stephan Demmer, 1. Vorsitzender der Elsdorfer Seifenkistenfreunde e.V. für seinen unermüdlichen Einsatz um die Veranstaltung ausgezeichnet wurde.

Im Ladies-Cup konnte sich Denise Noè vom Team "Ährenjaade" gegen Alexandra Brendler und Sandra Otto (Ehemalige Porzer Dreigestirne durchsetzen. In den Klassen Senioren und Junioren, gewannen Christian Dickgreber (Scorpion) und Tim Felder (Team Kobra).

Neu war in diesem Jahr die Live-Musik bei der "After-Race-Party" durch die Porzet Band "Vajabunde". Mit der Superstimmung, die auch nicht durch den einsetzenden Regen getrübt wurde ging der Renntag zu Ende.

Abschließend dankte Demmer den Teilnehmern, Helfer, Zuschauer und Anwohnern, "denn nur in einem solchen Umfeld kann eine solche Veranstaltung erfolgreich und ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen."

Denise Noé war in allen Läufen schnell unterwegs.

Trotz Blaulicht, die Kiste der Jugendfeuerwehr kam kaum von Fleck

Der Fliegende Teppich von Aladin, alias Willi Hohnrath, war die schönste Kiste im Teilnehmerfeld

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Veröffentlicht
19. September 2015, 00:00
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