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Vater mit Synchronsprecherstimme Comedian, Schauspieler und Synchronsprecher Jan van Weyde über das Vater sein, besondere Arten zu reden und darüber, ob Schauspielerehepaare anders sind als andere Paare Wahn - Los ging es mit einem Auftritt im Köln-Ehrenfelder Artheater bei der dortigen Offenes-Mikrofon-Reihe Kunst gegen Bares. Und schon hatte der Kölner Schauspieler und Synchronsprecher Jan van Weyde eine neue Profession: Comedy. Dabei kombiniert er einfach die drei Bereiche. Porz am Montag-Journalist Lars Göllnitz hat mit ihm über das genaue Vorgehen gesprochen. Jan van Weyde, wie muss man eigentlich klingen wenn man einen Autowerbespot sprechen soll? Man muss pressen. Man muss sich auf ein virtuelles Klo setzen und schon ist man der VW-Sprecher. So schnell geht das. Aber das waren nicht wirklich Sie in dem besagten Spot? Nein, das war ich nicht. Das war der inzwischen verstorbene Rolf Schult. Das ist ganz lustig. Mittlerweile übernimmt sein Sohn die ganzen Rollen, weil er genau die gleich Stimme hat. Sein Vater hat auch Anthony Hopkins und viele Hollywood-Größen vertont. Das macht alles jetzt sein Sohn. Apropos Kinder. Darum geht es auch bei Ihnen thematisch als Comedian. Wie hat sich zugetragen, dass Sie vom Schauspieler auch zum Comedian wurden? Ich war immer schon ein lustiges Kerlchen [lacht]. Tatsächlich hatte ich da immer Lust zu. Ich bin generell ein großer Freund von lustigen Dingen und habe immer groß getönt, dass ich das mal machen will - habe mich aber nie getraut. Und irgendwann hat mich dann eine Frau [blickt in Richtung Elena Fingerhuth von der Veranstaltungsreihe "Wahn Witzig"] bei einer offenen Bühne angemeldet. Gegen Ihren Willen? Nein, ich habe schon gewollt, aber ich hätte es alleine wohl nicht gemacht. Und dann war ich da. Zitternd mit meinen ersten zehn Minütchen, die ich mir ausgedacht habe. Und jetzt wird es abendfüllend... Ja. Irgendwann hat man dann so ein Programm zusammen. Ich erzähle viel von meiner Familie. So als Papa. Und ich erzähle viel von meinen Jobs in den Medien. Ihre Frau Jasmin Schwiers ist ja auch Schauspielerin - sind Schauspielerehen anders als andere? Ja, ich glaube. Ich denke, dass sie so auch mehr Verständnis aufbringen kann für mein ständiges auf Tour Sein. Das ist ja bei ihr nicht anders. Man wohnt in Köln, aber hat dann doch manchmal eine Fernbeziehung. Das hält das Ganze aber auch frisch. Das funktioniert ganz gut. Und was sagt der Nachwuchs dazu? Der findet es auch okay. Ich bin ja auch viel zu Hause und nicht wochenlang weg. Das war mal so als ich Theater gespielt habe. Ich bin tagsüber sehr viel zu Hause. Das ist auch sehr schön. Am 10. Oktober sind Sie zu Gast im Wahner Eltzhof. Im letzten Jahr haben Sie hier mit Carolin Kebekus auf der Bühne gestanden. Waren Sie sonst schon einmal in Porz? Mein Onkel hat in Porz gelebt. Er ist leider verstorben. Ich habe mal einen Polterabend hier gehabt. Da war ich sechs oder so. Das passt ja auch. Porzellan. Ein wunderbares Wortspiel [lacht]. Am Tag vor dem Interview stand Jan van Weyde bei der Neuauflage der Comedy-Show Waschsalon auf der Bühne. Zudem schauspielert er weiter: etwa in der Serie Schmitz and Family, einer Sketch-Comedy-Sendung mit Ralf Schmitz. Auch steht van Weyde regelmäßig mit der Band Kasalla auf der Bühne, wenn diese ihre Unplugged-Theater-Show präsentieren. Jan van Weydes Schwager ist Mitglied der Band. Porz am Montag verlost 3 mal 2 Karten für Jan van Weydes Auftritt im Wahner Eltzhof am 10. Oktober um 20 Uhr. Mitmachen geht so: Einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel Jan Van Weyde" an senden und den eigenen Vor- und Nachnamen in der E-Mail nennen. Porz am Montag lost dann die Gewinner aus. Achtung: Es werden nur E-Mails berücksichtigt, die am Montag, 16. September, zwischen 10 und 15 Uhr gesendet werden. (Die Fragen stellte Lars Göllnitz)
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