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Auch Hunde werden immer älter Nur 5 % von etwa elf Mio. Hunden krankenversichert (akz-o) Auf der Liste der beliebtesten Haustiere steht der Hund weit oben. Der geliebte Vierbeiner ist einfühlsam und bringt Leben ins Haus. Für viele Menschen ist der Hund gesundheitsfördernd. Er leistet Gesellschaft, sorgt für Bewegung und verschenkt bereitwillig Glückshormone. Wissenschaftler der Universität Uppsala haben zwölf Jahre lang die Gesundheit und den Lebensstil von 3,4 Millionen Erwachsenen erforscht. Das Ergebnis ist beeindruckend: Bei Singles ist die Sterblichkeit unter den Hundebesitzern um 33 Prozent geringer als in der Vergleichsgruppe. Der Bundesverband für Tiergesundheit hat allerdings schon vor Jahren herausgefunden, dass auch unsere vierbeinigen Freunde immer älter werden. Diese an sich gute Nachricht bedeutet jedoch, dass viele Hundehalter im Laufe der Jahre etliche Male zum Tierarzt gehen müssen. "Im Alter bleibt es häufig nicht bei einer Krankheit. Tierärzte sprechen dann von Mehrfacherkrankungen", so der Verband. Eine Möglichkeit, mit der Sorge vor der damit verbundenen finanziellen Belastung umzugehen, ist der Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Die Idee, neben der gängigen Haftpflichtversicherung auch eine Krankenversicherung anzubieten, ist noch recht neu - dabei ist die Gothaer Versicherung einer der Vorreiter auf diesem Markt: "Bislang sind nur fünf Prozent von insgesamt etwa elf Millionen Hunden in Deutschland krankenversichert", weiß Konrad Göbel, bei der Gothaer Experte für das Thema Tierkrankenversicherung. "Die Kunden wünschen vor allem die Abdeckung der recht hohen Kosten einer Tier-OP, die nicht jeder ohne weiteres aus seinem Budget stemmen kann." Verschiedene Module für unterschiedliche Bedürfnisse: Je älter die Tiere werden, umso anfälliger werden sie gegenüber den sogenannten "altersbedingten" Krankheiten. Von einer Diagnose bis hin zur Operationskostenübernahme gibt es viele Optionen auf dem Versicherungsmarkt - diese sollte der Hundebesitzer sich genau ansehen. Manche Versicherungen übernehmen einen Zuschuss zur Kastration. Andere tragen Kosten, die für Impfungen oder Nachsorge anfallen. Auch gibt es Versicherungen wie die Gothaer, die verschieden Zusatzkosten tragen. Hier greift der Versicherungsschutz, wenn ein alleinstehender Hundehalter erkrankt und das geliebte Tier für eine begrenzte Zeit in einer Pflegeeinrichtung untergebracht werden muss, die Versicherung organisiert die Unterbringung des Hundes. Es gibt zudem telefonische Hilfe bei Rechtsfragen und europaweiten Auslandschutz. Ein Vergleich lohnt sich also.
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Demografischer Wandel erfordert neue Konzepte Mobilität kennt keinen Ruhestand (DS-Bonn) Mobilität ist in unserer Gesellschaft ein elementares Gut. Denn mobil zu sein ermöglicht die aktive Teilnahme am sozialen Leben. Für Jüngere ist es selbstverständlich, unterwegs zu sein, ins Kino oder ein Konzert zu gehen, Freunde zu besuchen und einfach noch schnell eine Besorgung zu machen. Und obwohl sich im Alter die Fähigkeiten und Interessen ändern, bleibt der unbedingte Wunsch nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Mobilität steht deshalb für die Mehrheit der Älteren an erster Stelle. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Befragung von Menschen im Ruhestand, die die Deutsche Seniorenliga mit Unterstützung der Volkswagen Konzernforschung anhand detaillierter Tagebuchaufzeichnungen und Interviews ausgewertet hat. Mobil bis ins hohe Alter bedeutet Lebensqualität: Die Möglichkeit, sich außerhalb der eigenen vier Wände fortbewegen zu können, ist nach Ansicht der Befragten eine entscheidende Voraussetzung für die Selbstständigkeit sowie die gesellschaftliche Teilhabe im Alter. Entsprechend tragen die Möglichkeiten der Fortbewegung ganz entscheidend zur Lebenszufriedenheit bei, resümiert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga die Befragung: "Nur wenn Mobilität auch bei körperlichen Beeinträchtigungen oder unter ungünstigen sozialen und räumlichen Bedingungen fortbesteht, kann die Lebensqualität auch im Alter erhalten werden." Mobilitätslotsen sinnvoll und notwendig: Wie häufig ältere Männer und Frauen außerhalb ihrer Wohnung unterwegs sind, wie sie auf ihren alltäglichen Wegen zurechtkommen und wie zufrieden sie damit sind, hängt in besonderem Maße von ihrer Bewegungsfähigkeit, ihrer Fahrkompetenz und den Verkehrsmitteln ab, die ihnen zur Verfügung stehen. In allen drei Bereichen werden die Möglichkeiten mit steigendem Alter geringer. Entsprechend äußern die Befragten Befürchtungen, dass beispielsweise der Öffentliche Nahverkehr oder sonstige Fortbewegungsmittel nur unzureichend zur Verfügung stehen oder zu teuer sind und mit solchen Einschränkungen im Extremfall die Isolation droht. "Ältere Menschen brauchen auch bei körperlichen Beeinträchtigungen oder einer kleinen Rente die Möglichkeit, sich fortzubewegen", meint Erhard Hackler: "Neben einer sinnvollen Verkehrsplanung in den Städten und auf dem Land wären auch Mobilitätslotsen eine gute Möglichkeit, ältere Menschen bei der Fortbewegung im Alltag zu unterstützen und so ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Solche Mobilitätslotsen könnten auch in Kursen aufzeigen, wie Bewegungseinschränkungen oder sonstige Defizite kompensiert werden bzw. welche Möglichkeiten es gibt, um die Mobilität im Alltag zu erhalten oder zu verbessern. "Oftmals geht es schlicht darum, wie man am besten von A nach B kommt", so Hackler.
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