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Rat beschließt neue Entgelt- und Honorarforderung

Ab 1. Juni 2017 beim Museumsdienst neue Bestimmungen

In seiner Sitzung am 18. Mai hat der Rat der Stadt Köln Änderungen in der Entgelt- und Honorarordnung des Museumsdienstes beschlossen.

Vom 1. Juni an müssen sich Gruppen und Schulklassen, die mit eigenen Guides oder Lehrkräften die Sonderausstellungen in den Museen der Stadt Köln besuchen, verpflichtend anmelden, um ihren Wunschtermin zu sichern. Damit kann eine bessere Verteilung der Gruppen und eine höhere Auslastung besucherschwacher Zeiten erreicht werden. Die Anmeldung geschieht online oder per Telefon beim Museumsdienst Köln. Für Bildungseinrichtungen ist sie kostenfrei, kommerzielle Anbieter zahlen eine Gebühr von 25 Euro, wie sie an anderen großen Museumsstandorten durchaus üblich ist. Eine zweite Neuregelung betrifft die öffentlichen Führungen des Museumsdienstes in den Sonderausstellungen: Sie waren bislang kostenfrei, zukünftig zahlen die Besucher 2 Euro pro Person und Veranstaltung.

„Dank der beiden Gebühren können wir den Service für Besuchergruppen verbessern und zugleich die eigene Angebotspalette erweitern", so Dr. Matthias Hamann, Direktor des Museumsdienstes, zu den Änderungen. „Denn die Einnahmen fließen in die Neuentwicklung und Finanzierung von Angeboten für sozial schwächere Besucher und Kinder beziehungsweise Jugendliche aus dem sozialen Brennpunkt". Hierfür standen bisher nur wenige Finanzressourcen zur Verfügung.

Der Museumsdienst Köln hat verschiedene Aufgaben. Zum einen ist er zentral für die Vermittlung an allen Museen der Stadt Köln und in der Archäologischen Zone zuständig. Dabei entwickelt der Museumsdienst Programme für alle Zielgruppen, die die Museen besuchen. Die vielfältigen Vermittlungsangebote und -formen sind nachfrageorientiert. Das eingesetzte Methodenrepertoire umfasst alle Bereiche der Museumspädagogik, von der verbalen über die mediale bis zur handlungsorientierten Vermittlung.

Stadtweit ist der Museumsdienst in unterschiedliche spartenübergreifende Projekte der Kulturellen Bildung eingebunden und arbeitet dabei eng mit Schulen, Kultureinrichtungen und Einrichtungen der Jugendarbeit zusammen. Als eine der größten und traditionsreichsten Vermittlungseinrichtungen in der deutschen Museumslandschaft spielt der Museumsdienst mit seiner 50-jährigen Geschichte in qualitativer Hinsicht eine Führungsrolle. Mehr Informationen zum Museumsdienst auf der Website: http://www.museumsdienst.wordpress.com -is-

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Veröffentlicht
27. Mai 2017, 00:00
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