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Großbauvorhaben besser koordinieren und frühzeitig informieren

Verwaltung, Institutionen und Politik gemeinsam gegen Verkehrsstaus

Neben den aktuell bekannten Großbauvorhaben in Köln steht auch in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ein Vielzahl von aufwändigen Projekten an, die sehr erhebliche Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen haben werden. Nach einer ersten groben Schätzung werden in Köln bis zum Jahr 2025 von Bund, Land und Stadt rund eine halbe Milliarde Euro in die Sanierung von Verkehrsinfrastruktureinrichtungen im Kölner Stadtgebiet investiert.

Angefangen von der Sanierung des Autotunnels an der B55a in Köln-Kalk („Tunnel Grenzstraße“), über Brückensanierungen und Straßenbauvorhaben auf der Bonner Straße, Berliner Straße und Frankfurter Straße bis hin zu den Bauarbeiten auf den Kölner Autobahnen und an Brücken der Deutschen Bahn.

Viele dieser und weitere Großprojekte sind bereits heute bekannt und werden für die nächsten Jahre vorbereitet und beplant, andere befinden sich noch in einem früheren Stadium der Ermittlung und Vorplanung.

Um eine bessere stadtweite Abstimmung von Großbauvorhaben zu erreichen, wird auf Initiative von Oberbürgermeister Jürgen Roters künftig regelmäßig eine Gesprächsrunde zu diesem Thema tagen. Neben verschiedenen Ämtern der Verwaltung gehören dem Gremium Vertreter der politischen Parteien in Köln und wichtige Institutionen, Interes-senverbände und Kammern aus Wirtschaft und Handel an, unter anderem die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Handwerkskammer Köln, die Kölnmesse GmbH, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, die Deutsche Bahn Netz AG, die Kölner Verkehrs-Betriebe AG, die Rheinenergie AG, der Landesbetrieb Straßenbau NRW, die Stadtentwässe-rungsbetriebe Köln, die Polizei Köln und der ADAC Nordrhein e.V.

In dem Gremium sollen alle Großbauvorhaben, die erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr im näheren Baustellenbereich aber auch auf die Umgebung und die Region ha-ben können, abgestimmt werden. Das Ziel ist es, die verkehrlichen Auswirkungen mög-lichst genau zu skizzieren, Bauzeitenpläne intensiv zu besprechen, möglicherweise Alternativen aufzuzeigen und anschließend die Öffentlichkeit sowohl frühzeitig bei Lang-fristprojekten wie auch zeitnah mit aktuellen Details zu informieren.

Die heute bekannten Großprojekte der nächsten Jahre, die erhebliche verkehrliche Auswirkungen haben werden, sind aus den von der Stadt Köln erstellten Stadtkartenübersichten erkennbar. Diese und ein erster Zeit-/Maßnahmenplan mit einer Gesamt-übersicht können auf der städtischen Internetseite http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr abgerufen werden. Es ist geplant, diese Übersichten ständig zu aktualisieren, wenn bei der Stadt Köln neue Erkenntnisse über Großbauvorhaben vorliegen, sei es von eigenen städtischen Projekten oder aus Vorhaben von stadtnahen Gesellschaften oder externen Bauträgern.

Alle Informationen über die verkehrlichen Auswirkungen - nicht nur von Großbauvorha-ben sondern auch von kleineren Bauprojekten mit Auswirkungen auf den Straßenverkehr - werden zeitnah auch in den Online-Verkehrskalender der Stadt Köln aufgenommen: http://www.stadt-koeln.de/verkehrskalender.

Dort erfahren die Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer, wo es in Köln zu Straßen-bauvorhaben, Einschränkungen oder Großveranstaltungen kommt. Auch andere Details zu Bauvorhaben, Hintergrundinformationen, Bau- und Sperrzeiten sowie Umleitungs-empfehlungen sind dort mit ein paar Klicks abrufbar.

  • jm -
Ort
Veröffentlicht
12. März 2013, 10:15
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