Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares
Ein ganz besonderer Krönungsball

Ein ganz besonderer Krönungsball

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Rath/Heumar feierte

(PM) Auch in diesem Jahr feierte man in Rath/Heumar ein Schützenfest mit Bürgerkönigsschießen, Schubkarrenrennen, großem Festumzug und Krönungsball. Traditionell also, bis auf ein kleines Detail - es gab keinen neuen Schützenkönig. Der 1. Brudermeister, Paul Epper, sagt dazu: "Zuerst haben wir uns gefragt, geht das überhaupt?" aber es ging. Besonders beim Krönungsball, der streng genommen von der Krönung lebt, hätte dieses Manko zum Tragen kommen können. Dennoch wurde es ein runder Abend. Gesellig, fröhlich und auch feierlich. Paul Epper führte souverän durch den Abend, begrüßte die Gäste aus Politik, von befreundeten Vereinen und natürlich den Präses - Pfarrer Gerd Breidenbach. Und zumindest einen würdigen Bürgerkönig gab es zu krönen - ein Titel, den Dirk Hagedorn für das nächste Jahr ambitioniert tragen möchte. Er schoss mit dem 154 Schuss den Vogel ab und konnte sich damit gegen 15 Mitstreiter durchsetzen. Die Freude über seinen Titel war auch dem neuen Tellkönig anzumerken. Es ist derselbe wie im vergangenen Jahr, Paul Epper. Eine Tatsache die insofern für gute Laune sorgte, als der 1. Brudermeister bis 2017 35 Jahre auf diesen Titel warten musste.

Gefeiert wurde an diesem besonderen Abend auch Peter Arndt, der seit vielen Jahren für den Verein aktiv ist und bereits zweimal die Schützenkönigswürde erringen konnte. Für seine wertvolle Unterstützung der Schützenbruderschaft erhielt er das silberne Verdienstkreuz überreicht.

Der große Zapfenstreich wurde dieses Mal unter freiem Himmel, vor dem Bürger- und Vereinszentrum gespielt. Auch das ein Novum, das zu der besonderen Atmosphäre des Abends beitrug. Dennoch muss erwähnt werden, dass man durchaus Sorgen bei den Sebastianusschützen hat. Auch wenn die Akzeptanz des Schützenfestes bei der Bevölkerung nach wie vor hoch ist (nie sieht man die Eiler Straße so voll wie beim Schörreskarrenrennen) fehlt es doch dringend an Nachwuchs. Gebraucht werden Menschen, die auch bereit sind sich mit Rat und Tat in das Vereinsleben einzubringen. Vereine dieser Art sind durchaus nicht altmodisch und verstaubt - sie erfüllen eine überaus wichtige soziale Funktion, schaffen Zusammenhalt und Freundschaften!

Ort
Veröffentlicht
21. September 2018, 03:28
Autor
Ort
Veröffentlicht
21. September 2018, 03:28
Autor
Mitglied von