Sag uns, was los ist:

Spannende Berufe mit guten Aussichten Den Schulabschluss in der Tasche - und wie geht es weiter? Jetzt heißt es, berufliche Pläne für die Zukunft schmieden und den eigenen Weg finden. Ob Technikfan oder Organisationstalent - für alle, die von Anfang an Berufserfahrung sammeln und praktisch arbeiten möchten, ist eine Ausbildung in der Wellpappenindustrie genau das Richtige. Ein Blick auf die Facebook-Seite "Ausbildung Wellpappenindustrie" zeigt, wie vielseitig die Berufe sind. Anna hat sich für eine Ausbildung zur Mechatronikerin bei einem Wellpappenhersteller entschieden: "Es ist spannend zu sehen, was man alles aus Wellpappe herstellen kann und welche Technik dahintersteckt." In ihrer Ausbildung lernt sie, mechanische oder elektronische Teile zu Systemen zusammenzufügen, die in den Anlagen reibungslose Abläufe ermöglichen. "Dafür zu sorgen, dass alles so funktioniert, wie geplant, ist eine tolle Aufgabe. Mir macht die Arbeit mit den beeindruckenden supermodernen Maschinen einfach Spaß", sagt Anna. Auch auf der kaufmännischen Seite gibt es interessante Berufsbilder in der Wellpappenbranche: Wer Lust auf Zahlen hat und darüber hinaus über organisatorisches Geschick verfügt, kann sich zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau ausbilden lassen. "Der Verkauf der hergestellten Wellpappe und Wellpappenverpackungen, die Planung produktionsabhängiger Abläufe, der Einsatz und die Vergütung des Personals sowie das Ausstellen, Bezahlen und Buchen von Rechnungen - das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Spektrum berufstypischer Tätigkeiten", erklärt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer vom Verband der Wellpappen-Industrie (VDW). Karriere mit Zukunft Nach der Ausbildung in einer Wellpappenfabrik gibt es viele Möglichkeiten, sich weiterzuqualifizieren: "Packmitteltechnologen können sich zum Beispiel zum Industriemeister weiterbilden", so Wolfrum. Auch ein branchenorientiertes Studium ist eine Option: Diplom-Ingenieure für Verpackungstechnik haben hervorragende Berufsaussichten. So auch Anna: "Nach meiner Ausbildung möchte ich Ingenieurwissenschaften studieren." Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite "Ausbildung Wellpappenindustrie". (akz-o)
mehr 
Volkstrauertag 2019 (PM) Auch in diesem Jahr kamen in allen Stadtteilen Menschen an Mahnmalen zusammen, um an Opfer zu erinnern, die durch Krieg oder Gewaltherrschaft zu Tode gekommen sind. Es ist ein wichtiges Gedenken, das immer wieder erinnern soll, was Menschen speziell in den beiden Weltkriegen erleiden mussten und es ist ein Gedenken, das bewusst machen soll, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Brück Wie jedes Jahr gedachte die Bürgergemeinschaft Köln-Brück e.V. auch am diesjährigen Volkstrauertag der Toten der beiden Weltkriege und legte am Brücker Mahnmal in Anwesenheit zahlreicher Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern der ortsansässigen Vereine einen Kranz nieder. Die wahren Gründe für Krieg seien strategische Stützpunkte, Bodenschätze, Wirtschaftsräume oder schlicht die Ausdehnung der Macht über möglichst viele Menschen, so Daniela Topp-Burghardt, die als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin das Wort ergriff. Es gelte, "einen gemeinsamen Wertekanon, in dem die Freiheit des einzelnen und die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein unantastbares Gut sein muss, zu wahren und zu leben". Sie zitierte Immanuel Kants "der Friede ist ein Meisterstück der Vernunft" und verband damit ihren Appel, innezuhalten, um an die Toten zu denken und das Gut des Friedens in unser Bewusstsein zu rücken. Merheim Zu einer Feierstunde kamen am Merheimer Ehrenmal Vertreter der ortsansässigen Vereine, der Grundschule Fußfallstraße sowie der Kirchen zusammen, um der Opfer von Gewalt und Krieg zu gedenken. Die Begrüßung der Anwesenden nahm Harald Wagner vor. Beate Wirth-Weigelt appellierte anschließend in ihrer Rede, Frieden bedeute Toleranz, Akzeptanz und Respekt und zitierte den Dalai Lama: "Frieden beginnt in Dir." Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer erinnerte an "unzählige Gräber auf den Soldatenfriedhöfen überall auf der Welt" und mahnte, dass auch in der Gegenwart Krieg, Gewalt und Terror zum alltäglichen Leben in vielen Ländern gehören. "Wir begehen diesen Tag nicht nur aus Respekt vor den Millionen Opfern von Krieg und Gewalt, sondern auch als Mahnung, dass unser mehr als 70 Jahre andauernder Frieden nicht selbstverständlich ist," so Frau Greven-Thürmer. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde von dem Trompetenspiel von Markus Ermert Neubrück Im Neubrück findet traditionsgemäß ein Gedenken am Flakhelferdenkmal statt, das an die 16 Deutzer Oberschüler und einen Soldaten erinnert, die hier im 2. Weltkrieg ums Leben kamen. Mahnende Worte gegen das Vergessen fand die Vorsitzende des Bürgervereins, Sylvia Schrage. Anwesend waren eine Abordnung des historischen Schützenbundes aus der Erzdiözese Köln, der Neubrücker Bläserchor und Neubrücker Bürger. Erstmalig dabei war in diesem Jahr eine Bundeswehrabordnung des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen. Dazu gehörten das CDU Ratsmitglied Stephan Pohl, zum Gedenken in der Uniform eines Oberst der Reserve und Oberbootsmann der Reserve Michael Hinkel - beide Angehörige Bezirksverbindungskommando Köln, welches dem Landeskommando NW untersteht. Diese Kommandos stellen ein Bindeglied zwischen zivilen Behörden und Bundeswehr dar und kommen beratend zum Einsatz etwa bei Naturkatastrophen oder auch anderen schweren Unglücken. Auch Kranzniederlegungen, wie an diesem Volkstrauertag gehören zu ihren Aufgaben. Rath/Heumar Der Volkstrauertag begann traditionsgemäß in der Kirche "Sankt Cornelius." Die Gedenkfeier wurde vorbereitet durch die in der Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine Köln-Rath/Heumar e. V. zusammengeschlossenen Vereine. Ein Würdigung der Opfer von Gewalt, in allen ihren grausamen Facetten, war auch in Rath/Heumar das wichtigste Ziel der einstündigen Gedenkfeier. Die Ansprache zum Volkstrauertag hielt auch in diesem Jahr Thomas Ennenbach, die musikalische Begleitung übernahmen Bömmel Lückerath, Stephan Kümmeler und der MGV Sängerhain von 1866 Köln-Rath/Heumar. Im Anschluss an die Gedenkstunde in Sankt Cornelius erfolgte die abschließende Kranzniederlegung am Alten Turm, die traditionsgemäß durch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Köln, Löschgruppe Heumar erfolgt. Foto: PM Foto: PM Foto: privat Foto: privat
mehr