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(ots) Die Polizei Köln hat am Donnerstagmorgen (21. November) nach einem nächtlichen Juwelier-Einbruch im Eigelsteinviertel zwei Südosteuropäer (32, 35) vorläufig festgenommen. In einem von den Verdächtigen geführten VW Passat stellten die Beamten gestohlenen Goldschmuck, überwiegend Ringe und Armreifen, sicher. Infolge eines Hinweises auf eine sich in der Domstadt aufhaltende Tätergruppe hatten Polizeikräfte Kontrollstellen, unter anderem an den Kölner Rheinbrücken, eingerichtet. Das von den mutmaßlichen Einbrechern avisierte Tatobjekt war nicht konkret bekannt. Da keine Erkenntnisse zu möglicher Bewaffnung und Gewaltaffinität der Gruppierung vorlag, trugen die Beamten aus Eigensicherungsgründen die mitgeführte Schutzausstattung und Maschinenpistolen. Während des Einsatzverlaufs richtete sich das Augenmerk der Polizisten auf die Weidengasse in der Altstadt-Nord, in der sich auf beiden Seiten mehrere Juwelier-Läden befinden. Dort durchbrachen die Täter im unübersichtlichen Bereich einer Baustelle eine rückwärtige Hauswand eines Schmuckgeschäfts und verschafften sich so Zutritt zum Verkaufsraum. Zivilfahnder stoppten gegen 6.40 Uhr an der Bundesautobahn 57 auf Höhe der Anschlussstelle Longerich das Fluchtfahrzeug. Der Erkennungsdienst wurde zur Spurensicherung zum Tatort entsandt. Das nun wegen des Verdachts des schweren Diebstahls gegen die Festgenommenen ermittelnde Kriminalkommissariat 71 beabsichtigt, beide einem Haftrichter vorzuführen. (cg) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de https://koeln.polizei.nrw Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4446513 OTS: Polizei Köln Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell
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(ots) So oder sehr ähnlich beginnen dieser Tage zahlreiche Telefonate in Köln und Leverkusen. Nur, dass es sich bei dem Herrn "Kriminalkommissar" mitnichten um einen Polizisten handelt, und der angerufene Senior im selben Moment Gefahr läuft, einem perfiden Betrugsversuch zum Opfer zu fallen. Mehrfach waren diese falschen Polizeibeamten in der letzten Woche leider erfolgreich. So auch von Donnerstag auf Freitag (14.-15. November) in Köln-Weiß auf Kosten eines von ihnen angerufenen Rentners (84). Mit in diesem Fall unterdrückter Rufnummer und in akzentfreiem Deutsch meldete sich bei dem 84-Jährigen am Donnerstagvormittag ebenjener "Kommissar Müller" und log: Bei einer kürzlich festgenommenen rumänischen Einbrecherbande habe man eine Liste gefunden, auf der auch der Name des Angerufenen verzeichnet sei. Zur Authentifizierung möge dieser nun bitte "nach einem Piepton die 110 wählen". Dort meldete sich prompt ein anderer "Polizist" und bestätigte die Behauptung seines "Kollegen", bevor er den älteren Herrn wieder mit dem "Kommissar Müller" verband. "In Absprache mit der Staatsanwaltschaft", so behauptete dieser, wolle man den Angerufenen als Lockvogel gegen weitere Bandenmitglieder einsetzen. Nach mehreren langwierigen Telefonaten, bei denen die Täter immer wieder auf ihr Opfer einwirkten, "dranzubleiben" und "immer erreichbar" zu bleiben, hob der Betrogene eine fünfstellige Summe von seinem Bankkonto ab. Zusammen mit seiner ebenfalls von den "Beamten" erbetenen goldenen Taschenuhr übergab der Kölner den Betrag am Freitagmittag an einen ihm zur Abholung angekündigten "Beamten". Mit seiner Beute flüchtete der als "25-30-jährig, kurzhaarig und sportlich" Beschriebene in unbekannte Richtung. In diesem Zusammenhang stellt die Polizei nochmals klar: Die "echte Polizei" wird Sie niemals auffordern, Geld oder Wertsachen zur vorsorglichen Aufbewahrung auszuhändigen! Im Falle einer solchen Kontaktaufnahme beenden Sie selbst das Telefonat, indem Sie den Hörer auflegen oder auf Ihrem Mobiltelefon die entsprechende Taste drücken. Ziehen Sie umgehend eine Vertrauensperson hinzu und informieren Sie die Polizei über Notruf 110! (cg)
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