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(ots) Polizei Köln lädt die Bevölkerung ein Für Sonntag, (27. Oktober) laden Experten der Einbruchprävention und ein Vertreter der Verbraucherschutzzentrale NRW zum Thementag Einbruchschutz ins Kölner Polizeipräsidium ein. Zwischen 13 bis 18 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, sich umfänglich beraten zu lassen, wie man sich am besten gegen Einbrecher schützen kann. Gerade in der dunklen Jahreszeit, in der Einbrecher oft "leichteres Spiel" haben, kommt es auf den Mix von richtigem Verhalten und dem Einsatz von Technik an. "Uns ist wichtig, die Gefahren und Folgen des Wohnungseinbruchs jetzt wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und ihnen zu zeigen, was man mit einfachen Mitteln bis hin zu aufwändigen technischen Installationen alles tun kann", sagt Horst Schewe, Leiter des Fachkommissariats der Polizei Köln. Wer keine Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch hat, aber wissen möchte, wo Einbrecher ansetzen und wie sie arbeiten, findet Antworten in der "Kölner Studie" zum Wohnungseinbruch, welche die Polizei bereits seit vielen Jahren veröffentlicht und letztmals 2018 mit den Einbruchzahlen des Jahres 2017 aktualisiert hat. (https://koeln.polizei.nrw/artikel/die-koelner-studie-2017-ist-da) Bürgerinnen und Bürger investieren immer häufiger in den Einbruchsschutz, denn der Schutz des privaten Lebensraums ist den Menschen wichtig. Die Wirkung zeigt sich in der Einbruchsstatistik. Im vergangen Jahr wurden bundesweit zum ersten Mal mehr Versuchstaten als vollendete Wohnungseinbrüche in Deutschland gezählt. Wirksamer Schutz der eigenen vier Wände durch einfache mechanische Sicherungen, Video- und Alarmtechnik aber auch Smarthome-Produkte zur Fernüberwachung der eigenen vier Wände muss im Einzelfall nicht teuer sein und wird sogar staatlich gefördert. Die Experten werden am Sonntag auch Fragen zur staatlichen Förderung des Einbruchschutzes beantworten. (www.kfw.de) Gerade in oberen Etagen von Mehrfamilienhäusern ohne Einwirkungsmöglichkeiten auf Fenster und Fenstertüren auf Balkonen, kommt es auf gut gesicherte Wohnungsabschlusstüren an. Wirkungsvoller Einbruchschutz beginnt bei Türbeschlägen, die den Schließzylinder abdecken, damit das Schloss nicht mit einfachen Werkzeugen aus der Tür herausgezogen werden kann. Aber auch ein zusätzlich montiertes Querriegel- oder Kastenschloss an der Wohnungstür hält unliebsamen Besuch fern. Müssen Fenster gesichert werden, helfen geprüfte Beschläge und abschließbare Griffe, Einbrecher abzuhalten. Bei Häusern und Wohnungen mit von außen erreichbaren Fenstern und Terrassentüren steigt der Aufwand sowohl bei den Umbauarbeiten als auch bei den Kosten. Kostenlos aber sehr wirkungsvoll ist die gegenseitige Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft. Ein schneller Anruf bei der Polizei unter "110" ist schon so manchem Einbrecher zum Verhängnis geworden. Damit die Täter nicht allzu leichtes Spiel haben, sollten Türen abgeschlossen und Fenster verriegelt sein. Gerade in der dunklen Jahreszeit schrecken bewohnt wirkende Räume Einbrecher ab, denn Einbrecher wollen schnell leichte Beute machen. Sie wollen unentdeckt bleiben und scheuen die Konfrontation mit den Bewohnern. Generelle Beratung zum Einbruchschutz Die Fachleute sind per Mail unter kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de sowie montags bis freitags telefonisch in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0221/229-8008 erreichbar. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet. Weitere Informationen rund um den Einbruchschutz finden Interessierte auf der Internetseite der Polizei Köln https://koeln.polizei.nrw/kriminalpraevention. (de)
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