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(ots) /- Am frühen Sonntagabend (12. August) ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein internistischer Notfall zum Auslöser für einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 1 geworden. Zwei Pkw-Fahrer (51, 35) mussten infolgedessen schwerverletzt in Kliniken eingeliefert werden. Gegen 18.30 Uhr hatte der 51-jährige Fahrer eines grauen Peugeot auf der Richtungsfahrbahn Dortmund das Dreieck Erfttal passiert. Parallel zu ihm befuhr ein Opel-Astra-Fahrer (35) den Überholstreifen in nördlicher Fahrtrichtung. Laut Angaben seiner Beifahrerin (52) erlitt der Peugeot-Fahrer circa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Hürth "heftige Schmerzen in der Seite", sackte zusammen und verlor die Kontrolle über den Wagen. "Der Peugeot beschleunigte plötzlich, zog vor mir nach links und prallte gegen die Mittelschutzplanke", gab der Astra-Fahrer anschließend gegenüber den aufnehmenden Polizisten an. Das Auto sei dann entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen gekommen. Trotz Vollbremsung habe er einen Zusammenprall nicht mehr verhindern können, so der 35-Jährige weiter. Nach der Kollision blieb der Peugeot auf der Beifahrerseite liegen. Trümmerteile übersäten auch die Gegenfahrbahn. Um die Landung des angeforderten Rettungshubschraubers zu gewährleisten, mussten die Polizeikräfte zeitweise beide Richtungsfahrbahnen sperren. Umgehend wurde der nicht mehr ansprechbare 51-Jährige in eine Klinik geflogen. Ein Rettungswagen fuhr den jüngeren Unfallbeteiligten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Beifahrerin des Peugeot-Fahrers blieb unverletzt. Der auflaufende Verkehr staute sich bis zu einer Länge von etwa elf Kilometern über das Kreuz Bliesheim zurück. Gegen 20.40 Uhr konnten nach der Sicherstellung der Autowracks die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden. (cg)
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