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(ots) /- Gemeinsame Pressemeldung von Polizei und Stadt Köln In einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz haben Polizei und Stadt Köln am heutigen Freitag (4. Mai) Parkverstöße auf den Kölner Ringen und deren Nebenstraßen geahndet. Dabei wurden über 140 Verwarngelder erhoben und über 50 Falschparker abgeschleppt. Falsches Parken und Halten findet auf den Ringen mittlerweile "rund um die Uhr" statt. Ebenfalls wird in den Nebenstraßen in Ringnähe und in den Ladezonen verbotswidrig geparkt. Auch der Lieferverkehr blockiert dann die Fahrbahn. Durch dieses verbotswidrige Verhalten werden dem fließenden Verkehr - auch dem Radverkehr - wichtige Verkehrsflächen entzogen. Die Radwege entlang der Ringe sind nicht geeignet, das stark anwachsende Radverkehrsaufkommen aufzunehmen. Daher wurde im August 2017 die Radwegbenutzungspflicht zwischen Barbarossaplatz und Ebertplatz aufgehoben. Durch Falschparker müssen die auf der Straße fahrenden Radfahrer jedoch immer wieder auf den linken Fahrstreifen in den Kraftfahrzeugverkehr ausweichen. Die Gefahr folgenschwerer Verkehrsunfälle steigt dadurch erheblich. Viele Radfahrer verbleiben daher auf den schmalen Radwegen. Auch der Kraftfahrzeugverkehr stockt und steht immer wieder wegen ordnungswidrig abgestellter Pkw und Lkw. Seit den Nachmittagsstunden haben Polizei und Stadt Köln auf den Ringen Verstöße konsequent verfolgt und geahndet. Dabei wurde ordnungswidriges Parken in Ladezonen und in zweiter Reihe ebenso sanktioniert wie Parken im Haltverbot und auf Sperrflächen. Von 16 bis 19 Uhr erhoben die Einsatzkräfte in 70 Fällen Verwarngelder, 35 Falschparker wurden abgeschleppt. Danach war die Fahrbahn zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz frei befahrbar. Zwischen 19 und 22 Uhr wurde die Kontrolle auf die Nebenstraßen der Ringe verlagert. Dabei ahndeten die Polizeibeamten und die Kontrollkräfte des städtischen Verkehrsdienstes im Belgischen Viertel, im Apostelnviertel, im Friesenviertel und auf der Maybachstraße 73 Verstöße. Auch hier wurde für 19 Falschparker der Abschleppwagen bestellt. "Die Vielzahl der festgestellten Verstöße zeigt die Erfordernis solcher Kontrollaktionen. Die Falschparker müssen sich darüber bewusst werden, dass ihr intolerantes Verhalten nicht nur ordnungswidrig, sondern auch höchst gefährlich für den Zweiradverkehr ist", so der Einsatzleiter, Polizeihauptkommissar Jürgen Berg. "Weitere Kontrollen dieser Art werden folgen." (lf)
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