Sag uns, was los ist:

(ots) - Ein Falschfahrer (27) hat heute (28. August) in den frühen Morgenstunden einen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 44 bei Aachen verursacht. Nach dem Unfall gab der Mann Gas und flüchtete in Richtung Belgien. Kurz vor der Grenze stoppten Beamte der Polizei Köln den Flüchtigen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 27-Jährige betrunken war, keinen Führerschein hatte und obendrein auch noch wegen eines Verkehrsdeliktes per Haftbefehl gesucht wurde. Gegen 4.10 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter Duisburger in seinem Mercedes auf der A 44 in Richtung Mönchengladbach. Zwischen der Anschlussstelle Brand und dem Autobahnkreuz Aachen erkannte er einen Falschfahrer, der sich ihm zunächst auf dem Überholstreifen näherte, dann aber in Richtung Fahrbahnmitte zog. "Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, bin ich nach links auf den Überholstreifen ausgewichen", so der 21-Jährige später bei der Unfallaufnahme. Trotz des Ausweichmanövers stießen beide Fahrzeuge mit der Fahrerseite zusammen - es entstand erheblicher Sachschaden, verletzt wurde jedoch niemand. Hinter dem Mercedes war ein Lkw unterwegs. Der Brummifahrer (55) zog seinen Lastwagen geistesgegenwärtig nach rechts auf den Standstreifen und verhinderte so einen weiteren Unfall. Polizisten stoppten den Flüchtigen in seinem Opel mit belgischer Zulassung kurz vor der Grenze. Ein Alkoholtest bei dem 27-Jährigen ergab einen Wert von über 1,6 Promille! Die Beamten nahmen den Mann fest und ließen ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnehmen. Anschließend brachten sie den per Haftbefehl Gesuchten ins Polizeigewahrsam. Er muss sich jetzt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. (he)
mehr