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(ots) Um seine Ersparnisse in sechsstelliger Höhe haben bislang unbekannte, vorgebliche Polizisten einen älteren Kölner (80) nach mehreren Anrufen an seiner Wohnanschrift in Lindenthal gebracht. In diesem Falle veranlassten die professionellen Betrüger den Geschädigten, vor der Übergabe sein Geld in Goldbarren umzutauschen. Bereits am Mittwoch (9. Oktober) hatte einer der Täter den Rentner erstmals kontaktiert und sich in akzentfreiem Deutsch als "Kommissar" ausgegeben. Die Polizei habe, so der Anrufer weiter, Einbrecher geschnappt und ermittle nun gegen deren Hintermänner. Nachdem der eloquente Betrüger im Verlauf des Telefonats Angaben über Kontodaten seines Opfers erlangt hatte, forderte er den 80-Jährigen auf, eine entsprechende Summe in Gold umtauschen zu lassen. Die Tasche mit den Barren möge der Angerufene noch am gleichen Tag außerhalb seines Hauses an einer ihm benannten Örtlichkeit hinterlegen. Dem kam der Betrogene nach und erhielt kurz darauf eine telefonische Bestätigung - "die Polizei" habe das Gold dort sichergestellt. Genau eine Woche später wiederholten die falschen Polizisten ihre Masche und ließen den Betrogenen Goldbarren vor seiner Wohnungstür deponieren. Eindringlich warnt die Polizei Köln insbesondere Seniorinnen und Senioren vor Anrufen falscher "Kollegen": Sie werden von Betrügern angerufen, wenn - Sie am Telefon Auskunft über Ihre Ersparnisse geben sollen, - Sie im Zuge "polizeilicher Ermittlungen" zur Herausgabe Ihres Geldes, Ihres Schmucks oder auch eingetauschter Goldbarren aufgefordert werden, - Sie Ihrem Umfeld nichts von den Anrufen erzählen sollen, um die angeblichen Ermittlungen nicht zu gefährden, - Sie Geld oder eingetauschte Goldbarren an Unbekannte aushändigen oder "zur amtlichen Abholung" außerhalb Ihrer Wohnung hinterlegen sollen, - Sie während des Anrufs "zur Sicherheit" die 110 wählen sollen, aber nicht auflegen dürfen! Was Sie tun sollten: - Seien Sie misstrauisch, legen Sie auf (Telefonverbindung muss getrennt sein) und wählen Sie nach dem Freizeichen die "110". Informieren Sie Ihre Nachbarn oder Ihre Angehörigen über derartige Anrufe. Insbesondere auch Söhne, Töchter, Nachbarn, Freunde und Betreuer älterer Menschen sollten hellhörig werden, wenn diese beabsichtigen, kurzfristig Geldwerte in Edelmetalle umzutauschen: Hinterfragen Sie dieses Vorgehen kritisch! Hintergrund könnte die Absicht von Betrügern sein, eine auffällige Bankabhebung hoher Summen zu umgehen. Alarmieren Sie die Polizei! (cg)
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(ots) Am Samstag (5. Oktober) haben Trickbetrüger eine 73 Jahre alte Frau im Auenweg in Köln-Rodenkirchen um ihre Ersparnisse gebracht. Über zwei Tage riefen falsche Polizisten mehrmals mit der Rufnummer "110" bei der Seniorin an und erbeuteten durch Auftischen einer Lügengeschichte mehrere Tausend Euro. Falsches Vertrauen in falsche Polizisten: Die Polizei Köln warnt vor Anrufen mit "110" im Telefon-Display. Merken Sie sich: Die Polizei ruft Sie niemals mit der Rufnummer "110" an! Sie werden von Betrügern angerufen, wenn: - Sie am Telefon Auskunft über Ihre Ersparnisse geben sollen, - im Zuge polizeilicher Ermittlungen zur Herausgabe Ihres Geldes und Ihres Schmucks aufgefordert werden, - Sie Ihrem Umfeld nichts von den Anrufen erzählen sollen, um die angeblichen Ermittlungen nicht zu gefährden, - Sie während des Anrufs "zur Sicherheit" die "110" wählen sollen, aber nicht auflegen dürfen, - Sie Unbekannten Ihr Geld übergeben sollen. Was Sie tun sollten: - Seien Sie misstrauisch, legen Sie auf (Telefonverbindung muss getrennt sein) und wählen Sie nach dem Freizeichen die "110". Informieren Sie Ihre Nachbarn oder Ihre Angehörigen über derartige Anrufe. Am Freitagmittag erhielt die 73 Jahre alte Frau einen Anruf des angeblichen Polizisten "Herr Lorent von der Sonderermittlung der Polizei". Nach einem Einbruch in der Nachbarschaft der älteren Frau habe man bei zwei festgenommenen Personen einen Zettel mit dem Namen und der Anschrift der Frau gefunden. Um die beiden noch auf der Flucht befindlichen Täter zu fassen, sollte die 73-Jährige zur Sicherstellung ihr Bargeld an die Polizei aushändigen. Etliche Telefonate später hob die Seniorin daraufhin mehrere Tausend Euro bei ihrer Hausbank ab und steckte die Geldscheine in einen Umschlag. Diesen packte sie um 14 Uhr in eine Plastiktüte und deponierte die Tüte anweisungsgemäß unter eine Mülltonne vor ihrem Haus. Als sie eine Stunde später nachschaute, war die Tüte weg - und ihr Geld auch! Insgesamt gingen bei der Polizei Köln am Wochenende über 30 Mitteilungen über telefonische Betrugsversuche falscher Polizisten ein. (kw)
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