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Weltunternehmen der chemischen Industrie zieht unmittelbar an das Rheinufer Der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG zieht mit seiner Unternehmenszentrale nach Köln. Er wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 das unmittelbar am Rheinufer gelegene ehemalige Lufthansa-Gebäude an der Deutzer Brücke beziehen. Der Vorstandsvorsitzende der LANXESS AG, Dr. Axel C. Heitmann informierte heute Morgen Oberbürgermeister Jürgen Roters über die Entscheidung des Aufsichtsrates, den Standort von Leverkusen nach dreijähriger Vorbereitungszeit nach Köln zu verlegen und den Umzug zu realisieren. Oberbürgermeister Roters begrüßt den Umzug und beglückwünscht das Unternehmen zu dieser Entscheidung: „Wir freuen uns und sind auch stolz auf die Entscheidung des MDax-Unternehmens, Köln künftig zu seinem unternehmerischen Hauptstandort zu machen. Wir haben seit Jahren die Suche nach einer Top-Immobilie aktiv unterstützt und glauben, dass LANXESS national und international mit seiner neuen Zentrale einen hervorragenden Auftritt haben wird. Wir freuen uns auf die 1000 Mitarbeiter. Mit dieser Ansiedlung wird ein weiterer großer Impuls bei der Neugestaltung des rechtsrheinischen Kölns gesetzt. Dort finden sich inzwischen in unmittelbarer Nachbarschaft Unternehmen mit internationaler Bedeutung und weltweitem Aktionsradius.“ Das MDax-Unternehmen hat sich eine der begehrtesten Büroimmobilien in Köln gesichert mit Blick auf den Dom, den Rhein und auch die LANXESS-Arena, Europas größte Veranstaltungshalle. Die Namensrechte der Arena hatte sich LANXESS bereits vor einigen Jahren gesichert. Die zentrale Lage, optimale Anbindung an die Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt sowie an das Schnellbahnnetz der Bahn bieten hervorragende Bedingungen für ein international operierendes Unternehmen. Außerdem soll das Gebäude nach seiner Fertigstellung eines der energieeffizientesten Bürogebäude Europas sein. Die oft gelobten weichen Standortfaktoren Kölns machen den neuen Hauptsitz zur attraktiven neuen Heimat für die rund 1000 Beschäftigten, die hier ihre Arbeit unmittelbar nach Fertigstellung der Bauarbeiten Mitte 2013 aufnehmen werden. Kölns Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften, Ute Berg, zeigt sich hoch erfreut: „Seit drei Jahren hat die Kölner Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Stadtspitze daran gearbeitet, dass der Wechsel dieses Top-Unternehmens nach Köln möglich wird. Dass die Konzernzentrale mit über 1000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen 2013 hier ihre Arbeit aufnimmt, ist ein grandioser Erfolg für den Wirtschaftsstandort Köln. Mit LANXESS ist eine der größten Neuansiedlungen der Nachkriegsgeschichte unter Dach und Fach. Das stärkt den Standort Köln insgesamt und natürlich besonders die weitere Entwicklung der rechtrheinischen Innenstadt.“. Im August 2008 wurden erste Gespräche zwischen der Stadt Köln und LANXESS über mögliche Standorte aufgenommen. Als Folge der Weltwirtschaftskrise und aus unternehmerischer Umsicht hatte LANXESS im Dezember 2008 den damals ins Auge gefassten Umzug verschoben. Die Stadt Köln hatte großes Verständnis für diese Entscheidung und sicherte dem Chemieunternehmen damals zu, alle gewünschten Türen weiter offen zu halten und weiterhin aktiv an der Entwicklung eines herausragenden Standortes für LANXESS zu arbeiten. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe bereitete entsprechende Vorschläge vor. Noch im November letzten Jahres hatte Oberbürgermeister Jürgen Roters in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der LANXESS AG, Dr. Axel Heitmann, die Unterstützung der Stadt ausdrücklich bekräftigt. Bau- und Planungsdezernent Bernd Streitberger betonte die stadtentwicklungspolitische Dynamik, die durch diese Ansiedlung weiter forciert wird. Streitberger: „Der Umbau und die Modernisierung der rechten Rheinseite ist in vollem Gang. Europäische Konzerne, Unternehmen und Behörden haben die Angebote, die wir mit der Stadtplanung möglich gemacht haben, begeistert aufgenommen und haben sich angesiedelt. Es gibt kaum eine Stadt in der Bundesrepublik, die einen derartigen Boom in ihrem Zentrum aufweisen kann.“ Das Unternehmen LANXESS war im Januar 2005 durch Abspaltung von dem Mutterkonzerns Bayer AG entstanden. Es ist der größte börsennotierte Spezialchemie-Konzern in Deutschland. LANXESS agiert global und beschäftigt aktuell rund 15.500 Mitarbeiter in 30 Unternehmen an weltweit 46 Standorten. Das Kerngeschäft dreht sich um Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. Der LANXESS Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann kündigte weitere Anstrengungen seines Unternehmens in der Nachwuchsgewinnung an, um junge Menschen für die Naturwissenschaften und insbesondere für die Chemie zu begeistern. Er setzt dabei auf die intensive Zusammenarbeit mit den standortnahen Schulen. Oberbürgermeister Jürgen Roters dazu: „Wir werden uns dieser Aufgabe mit aller Kraft stellen.“ nit/is
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Auch in diesem Jahr werden zu Silvester viele tausend Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher in Köln erwartet. In den letzten Jahren wurden insbesondere die Rheinbrücken und das Rheinufer sehr stark von Feiernden frequentiert. Durch die Menschenmenge steigt das Risiko von Verkehrsgefährdungen, Behinderung von Rettungswegen und starken Verunreinigungen. Die Sicherheitspartner Stadt Köln, Polizei Köln, Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) treffen darum erneut Vorkehrungen, um die Gefährdungen so gering wie möglich zu halten. Das erfolgreich erprobte Konzept der Vorjahre wird dabei erneut zum Einsatz kommen. Betroffen von Sperrungen sind neben der Zoobrücke die Deutzer Brücke und die Severinsbrücke. Zu einem Eingriff in den Straßenverkehr auf der Mülheimer Brücke wird es nur im Bedarfsfall kommen. Die Rheinbrücken werden zeitlich abgestuft und in unterschiedlichem Umfang (Fußgänger-, Rad-, Bahn- und Kfz-Verkehr) gesperrt. Die Sperrpunkte werden überwiegend mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Sicherheitspartner besetzt. Sie überwachen, dass die Sperrungen eingehalten und zeitnah wieder aufgehoben werden. Sofern die Absperranweisungen missachtet werden, wird gegen Störer konsequent vorgegangen. In diesem Zusammenhang fordern Polizei und Feuerwehr vor allem auch zu einem vernünftigen und rücksichtsvollen Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen auf. Zoobrücke Wie im Vorjahr wird die Zoobrücke zunächst ab etwa 21 Uhr für Radfahrer und Fußgänger in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Ab etwa 23.30 Uhr werden die südlichen Fahrbahnen für den stadtauswärts fließenden Fahrzeugverkehr gesperrt. In Fahrtrichtung stadteinwärts (nördliche Fahrbahnen) wird das Befahren der Zoobrücke grundsätzlich möglich bleiben. In der Vergangenheit war es immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, da Autofahrerinnen und Autofahrer mitten auf der Brücke angehalten hatten, um das Feuerwerk zu betrachten. Hierdurch wurde auch der Einsatz von Rettungsfahrzeugen stark behindert. Zur Sicherstellung des Verkehrsflusses werden Abschleppwagen positioniert, um behindernde Fahrzeuge kurzfristig entfernen zu können. Die Sperrungen werden planmäßig ab etwa 0.30 Uhr aufgehoben. Deutzer Brücke Die Deutzer Brücke wird voraussichtlich gegen 22.30 Uhr in beiden Richtungen für Kraftfahrzeuge gesperrt. Auch die KVB werden den Betrieb ihrer Bahnen auf der Deutzer Brücke zwischen 22.30 Uhr und 1.30 Uhr einstellen. Denn erfahrungsgemäß besteht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein so großer Publikumsandrang, dass Personen durch den Auto- und Bahnverkehr stark gefährdet würden. Die Fahrbahnen der Deutzer Brücke werden nach Beendigung der Reinigungsarbeiten durch die AWB wieder freigegeben. Severinsbrücke Auf der Severinsbrücke waren in den Vorjahren immer wieder gefährliche Situationen durch Personen beobachten, die Fahrbahnen und Gleise überquerten. Dies hatte außerplanmäßige Vollsperrungen der Brücke für den Kfz- und Bahnverkehr zur Folge. Um dies zu verhindern, werden wie schon in den letzten zwei Jahren die südlichen Fahrbahnen stadtauswärts für den Kfz-Verkehr befahrbar bleiben, dem Fußgänger- und Radverkehr jedoch ab 22.30 Uhr nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür werden die nördlichen Fahrbahnen (Fahrtrichtung stadteinwärts) ab 22.30 Uhr für Fahrzeuge gesperrt und stehen den Feiernden somit komplett zur Verfügung. Die Sperrungen werden nach Beendigung der Reinigungsarbeiten durch die AWB aufgehoben. Mülheimer Brücke Die Mülheimer Brücke soll von Sperrungen weitestgehend unberührt bleiben. Nur im Fall von Gefahren für die Sicherheit und Ordnung wird auch diese Brücke kurzfristig gesperrt. Hohenzollernbrücke und Südbrücke Die beiden Eisenbahnbrücken, Hohenzollern- und Südbrücke, werden für den Fußgängerund Radverkehr nutzbar sein. Erfahrungsgemäß ist hier zwischen 23 Uhr und 0.30 Uhr mit großem Zuschauerandrang zu rechnen. Über alle Sperrungen können sich Bürgerinnen und Bürger auch auf der städtischen Internetseite www.stadt-koeln.de informieren. Außerdem gibt die Verkehrsleitzentrale der Stadt Köln aktuelle Hinweise auf die Sperrungen auch über die Variotafeln, die an den großen Zufahrtsstraßen in Köln stehen, bekannt. - jm -
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