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(ots) Über 60 Mal haben falsche Polizisten Kölner Bürgerinnen und Bürger am Sonntag (5. Januar) angerufen, um mit Lügengeschichten an Geld und Schmuck der Menschen zu gelangen. In Köln-Zollstock erbeuteten die Betrüger so einen fünfstelligen Geldbetrag einer 82-jährigen Frau. Gegen 22.15 Uhr erhielt die Seniorin am Sonntagabend einen Anruf eines falschen Polizisten. Er erzählte der Frau, dass Ermittlungen darauf schließen ließen, dass in naher Zukunft bei der Frau eingebrochen werden könnte und er das Hab und Gut der älteren Dame sichern wolle. Als die Frau nicht sofort einwilligte und von sich aus die nötige Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse herausgab, bohrte er weiter, bis die 82-Jährige zugab: "Meine Briefmarken und der Schmuck sind nichts wert, aber ich verstecke Bargeld zu Hause." Dieses sollte sie in einem Briefumschlag in einen Bauschutt-Container auf dem Parkplatz vor dem Haus legen und zu Hause auf einen erneuten Anruf des Mannes warten. Nachdem die 82-jährige Frau die Anweisungen des Anrufers befolgt hatte, rief er tatsächlich an: das Geld sei bereits abgeholt worden und er würde es ihr am Folgetag zurückbringen. Als das nicht passierte, rief die ältere Dame schließlich bei der Polizei Köln an, die sie über den erfolgten Betrug aufklärte. Immer wieder warnt die Polizei Köln Bürgerinnen und Bürger vor Anrufen falscher Polizisten. Daran erkennen Sie Betrügeranrufe: - Sie sollen am Telefon Auskunft über Ihre Ersparnisse erteilen. Die "echte" Polizei wird sie nie nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen, - Sie werden zur Herausgabe Ihres Geldes, Ihres Schmucks oder weiterer Wertgegenstände aufgefordert. - Sie sollen Ihrem Umfeld nichts von den Anrufen erzählen, - Sie werden mit "110" im Display angerufen. Die "echte" Polizei ruft nie mit "110" an! Das sollten Sie tun: - Sobald Sie nach Geld, Schmuck und weiteren Ersparnissen gefragt werden: Direkt auflegen! - Schämen Sie sich nicht: Melden Sie derlei Anrufe umgehend der Polizei und erzählen Sie Ihren Nachbarn, Kindern, Bekannten und Freunden von derlei Anrufen. So schützen Sie sich und andere. (kw) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de https://koeln.polizei.nrw Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4484735 OTS: Polizei Köln Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell
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(ots) In 99 Fällen haben Betrüger innerhalb der letzten 24 Stunden (16. - 17. Dezember) in Köln und Leverkusen älteren Menschen angerufen und betrogen. Hauptsächlich gaben sie sich als Polizisten aus und forderten die Senioren auf, Bargeld und Habseligkeiten an falsche Ermittler auszuhändigen. In zwei Fällen brachten sie Kölner Senioren (87, 90) dazu, ihre Habseligkeiten aus ihren Bankschließfächern abzuholen und diese in einer Tüte vor ihrem Haus zu deponieren. Die Tatverdächtigen täuschten ihre Opfer, indem sie von einem bevorstehenden Banküberfall berichteten. Die Wertsachen sollten angeblich in amtliche Verwahrung genommen und so vor den Gaunern geschützt werden. Insgesamt erbeuteten sie durch diese Masche Bargeld, Schmuck und Goldmünzen. Die Polizei Köln warnt vor Anrufen mit "110" im Telefon-Display. Die Polizei ruft Sie niemals mit der Rufnummer "110" an! Seien sie misstrauisch, wenn: - Sie am Telefon Auskunft über Ihre Ersparnisse geben sollen, - im Zuge polizeilicher Ermittlungen zur Herausgabe Ihres Geldes und Ihres Schmucks aufgefordert werden, - Sie Ihrem Umfeld nichts von den Anrufen erzählen sollen, um die angeblichen Ermittlungen nicht zu gefährden, - Sie während des Anrufs "zur Sicherheit" die "110" wählen sollen, aber nicht auflegen dürfen, - Sie Unbekannten Ihr Geld übergeben sollen. Was Sie tun sollten: - Seien Sie misstrauisch, legen Sie auf (Telefonverbindung muss getrennt sein) und wählen Sie nach dem Freizeichen die "110". Informieren Sie Ihre Nachbarn oder Ihre Angehörigen über derartige Anrufe. - Sensibilisieren und informieren Sie ältere Menschen in Ihrem Umfeld und klären Sie diese über die Betrugsmasche auf. Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http ://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/ (ph) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de https://koeln.polizei.nrw Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4471950 OTS: Polizei Köln Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell
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