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(ots) /- Nach Hinweisen der Polizei Hessen hat die Polizei Köln am Mittwoch (16. Januar) einen 40 Jahre alten Mann in Erftstadt festgenommen, der mit anderen Tatverdächtigen eine Serie von Einbrüchen begangen haben soll. Kriminalbeamte durchsuchten seine Wohnung in Erftstadt sowie die Wohnungen weiterer Tatverdächtiger (40, 43, 46) in Brühl und Euskirchen. In einer Wohnung in Brühl stellten die Ermittler mehr als 200 Blanko-Fahrzeugscheine und Fahrzeugbriefe sowie Klebe-Siegel sicher, die aus einem Einbruch in das Straßenverkehrsamt in Duisburg im April 2017 stammen. Den Beschuldigten werden derzeit etwa 20 Geschäftseinbrüche und Aufbrüche von Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen mit Schwerpunkt in Köln und dem Kölner Umland (unter anderem in Brühl, Wesseling, Erftstadt, Bliesheim, Elsdorf, Bergisch Gladbach, Euskirchen und Zülpich) zur Last gelegt. Dabei erbeutete sie Tresore und andere Wertsachen im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Euro. Die Ermittlungen zu den einzelnen Taten dauern an. Ein Richter hat gegen den Festgenommenen noch am Mittwoch Untersuchungshaft angeordnet. Die Kripo Köln nahm die Ermittlungen im Juli 2018 nach dem Hinweis der Kollegen aus dem hessischen Marburg auf. Nach Ermittlungen des Kriminalkommissariats 71 soll der jetzt Festgenommene am 22. Juli an einem Einbruch in ein Firmengebäude in Erftstadt beteiligt gewesen sein, obwohl ein gegen ihn bestehender Haftbefehl wegen gleicher Taten unter Auflagen außer Vollzug gesetzt war. Bei dem Einbruch war die Tatbeteiligten gestört worden und ohne Beute geflüchtet. (mw)
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(ots) /- Falsche Polizisten lassen sich zurückrufen und organisieren Anrufe durch vermeintliche Versicherungsunternehmen und Geldinstitute Die Polizei Köln warnt eindringlich vor einer neuen Masche von Trickbetrug. Die aus Call-Centern telefonierenden Täter werden immer skrupelloser: Bereits seit geraumer Zeit geben sie sich als 'Freund und Helfer' aus und nutzen so das Vertrauen in die Polizei aus, um ahnungslose Senioren zu veranlassen, Bargeld, wertvollen Schmuck und andere Wertsachen aus angeblichen Sicherheitsgründen zu übergeben oder außerhalb ihres Hauses zu deponieren. Mit dieser 'gängigen' Masche scheitern die Betrüger immer häufiger - also wird das Vorgehen 'optimiert': Die falschen Polizisten lassen sich unter der angezeigten Nummer zurückrufen: "Dann sehen Sie ja, dass Sie die Polizei anrufen", betonen die Anrufer in akzentfreiem Deutsch. Um weiter von der Vertrauenswürdigkeit zu überzeugen, bringen die Anrufer durch ausgefeilte Fragen in Erfahrung, welche Versicherung und welches Geldinstitut von den Senioren genutzt wird. Anschließend erfolgen Anrufe durch vermeintliche Versicherungsvertreter oder Bankangestellte, die die vorgegaukelte Gefahr für Hab und Gut bestätigen und untermauern. Mit einem solchen Vorgehen ergaunerten Betrüger am Donnerstag (17. Januar) in Köln-Sürth einige Wertsachen eines Ehepaares (m80, w77) unter dem Vorwand diese vor einem bevorstehenden Einbruch sichern zu müssen. Das Paar wurde von vorgetäuschten Polizisten, Versicherungsvertretern und einem Bankangestellten in mehreren Telefonaten von der Gefahr überzeugt und dazu veranlasst ihre Wertsachen in einen Beutel zu packen und einem angeblichen Polizisten möglichst unauffällig zu übergeben. Der dunkelhaarige, etwa 40-jährige, 1,75 m große, schlanke Mann flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei Köln warnt: Die Täter sind in der Lage, die Telefonnummer "0110" im Display der Angerufenen erscheinen zu lassen. Daher rät die Polizei Köln eindringlich: Tätigen Sie bei Anrufen durch angebliche Polizeibeamte in jedem Fall einen Rückruf bei der Notrufnummer 110! Tätigen Sie diesen Rückruf auch, wenn im Display Ihres Telefongerätes die Nummer 0110 erscheint! Melden Sie umgehend über den Notruf 110 der Polizei verdächtige Anrufe oder verdächtige Beobachtungen! Rufen Sie Ihnen bekannte Mitarbeiter von Versicherungs- und Bankinstituten unter den offiziellen Rufnummern an, wenn Sie sich vergewissern wollen! Übergeben Sie keine Wertgegenstände an fremde Personen! (as)
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