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"Freiwillige Festnahme" bei der Bundespolizei

(ots) - In der Nacht des 14.07.2012 erschien ein 32-jähriger Mann in der Wache der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof und gab an, bestohlen worden zu sein. Durch unglaubwürdige Angaben nahmen die Beamten ihn genauer unter die "Lupe" und erkannten, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war.

Gegen 01:00 Uhr klingelte es an der Wachentür der Bundespolizei. Zunächst sah es für die Beamten nach einer ganz normalen Anzeigenaufnahme eines zuvor begangenen Diebstahls aus. Im Laufe des Gespräches verstrickte sich der 32 Jährige immer mehr in Widersprüche, so dass die Beamten misstrauisch wurden. Es stellte sich heraus, dass der Mann gesucht wurde, weil er sich schon seit einigen Monaten nicht mehr in Deutschland aufhalten durfte. Nun blieb den Beamten nichts anderes übrig, als den Mann festzunehmen. Hinzu kam auch noch, dass er vor der Anzeigenaufnahme durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn dabei beobachtet wurde, wie er ein kleines Tütchen im Mülleimer vor der Wache verschwinden ließ. In dem "Tütchen" fanden Einsatzkräfte der Bundespolizei 17,3 Gramm Marihuana, die dann als Beweismittel beschlagnahmt wurden. Der Festgenommene erhielt von der Bundespolizei eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Veröffentlicht
14. Juli 2012, 15:28