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Bundespolizisten nach Festnahme angegriffen

(ots) - Nachdem zwei Bundespolizisten gestern Mittag gegen

einen 43-jährigen Italiener im Kölner Hauptbahnhof die Festnahme

ausgesprochen hatten, rastete dieser aus. Er schlug, trat und

bespuckte die Beamten. Ein Polizist zog sich dabei Verletzungen am

Jochbein und Knie zu.

Gegen 13.20 Uhr überprüften die Polizisten den Mann und stellten

fest, dass er durch die Staatsanwaltschaft München wegen Widerstand

gegen Vollstreckungsbeamte per Haftbefehl gesucht wurde.

Als die Beamten dem Wohnsitzlosen den Haftbefehl eröffneten, ging

er die Beamten massiv körperlich an. Er schlug und trat nach den

Beamten. Ferner drohte er den Polizisten damit, dass er unheilbar

krank sei und bespuckte sie mehrfach.

Durch Anlegen von Handfesseln konnte er an weiteren strafbaren

Handlungen gehindert werden.

Ermittlungen ergaben, dass er tatsächlich unter einer ansteckenden

und unheilbaren Krankheit leidet.

Der aus Italien stammende Mann ist aus bundespolizeilicher Sicht

kein unbekannter. In der Vergangenheit ist er bereits mehrfach wegen

Körperverletzungs- und Widerstandsstraftaten in Erscheinung getreten.

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Veröffentlicht
18. August 2010, 11:57
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