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1300919-8-K Schlag gegen internationale Waffen- und Drogenhändler Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

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(ots) - Die Polizei Köln hat gestern Abend (18. September) und in den frühen Morgenstunden (19. September) einen internationalen Drogen- und Waffenhändlerring in Köln-Kalk zerschlagen. Die Ermittler durchsuchten mit Spezialeinheiten zahlreiche Wohnungen und Gaststätten.

Das Ergebnis der verdeckten Maßnahmen und der heute vollstreckten 14 Durchsuchungsbeschlüsse: sechs Festnahmen, Sicherstellung von etwa einem Kilogramm Kokain und 15.000 Euro Bargeld. "Zudem steht einer der Festgenommenen im Verdacht im Dezember 2012 und Januar 2013 etwa 100 umgebaute scharfe Schusswaffen von Bosnien-Herzegowina in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt und weiterverkauft zu haben", so ein leitender Ermittler der organisierten Kriminalität. "Wir haben Hinweise zu einem Ermittlungsverfahren gegen eine kriminelle Vereinigung in Bosnien-Herzegowina bekommen, die Verbindungen nach Köln-Kalk hatte", schilderte der Kriminalist weiter.

Während der verdeckten Maßnahmen stellten Zivilbeamte mehrfach Kokain und eine Schusswaffe sicher. Weitergehende umfangreiche Ermittlungen ergaben, dass die Hauptverdächtigen (ein 43-jähriger Kroate und ein 59-jähriger Sizilianer) eine Gaststätte in Kalk betrieben hatten und diese für einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln und Waffen nutzten. Die Drahtzieher fuhren mehrfach in der Woche in die Niederlande um von dort aus die Drogen einzuschmuggeln.

Dem 43-Jährigen wurden seine Waffengeschäfte selbst zum Verhängnis. Er soll durch eine seiner eigenen Waffen verletzt worden sein, als er einen Streit in seinem Café schlichten wollte. (sb)

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Veröffentlicht
19. September 2013, 12:56
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