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100316-1-K Polizei sucht Serienräuber mit Hilfe von Fahndungsplakaten

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(ots) - Eine Serie von Raubüberfällen beschäftigt die Polizei

im Kölner Norden.

Ziel der Überfälle waren bisher Tankstellen überwiegend im Bereich

Merkenich und Longerich. Es handelt sich bis jetzt um insgesamt vier

Taten. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich in allen Fällen um

die selben Täter handeln könnte. Sie haben zur Aufklärung der Serie

die so genannte Ermittlungsgruppe "Eiskalt" gegründet.

Der erste Überfall fand bereits im Dezember vergangenen Jahres in

einer Tankstelle auf der Longericher Straße statt (siehe auch

Polizeibericht vom 30.01.2009 Ziffer 1). Am Abend des 29. Dezember

betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum. Während einer von

ihnen in Höhe der Tür des Kassenhauses stehen blieb, begab sich der

Mittäter zu der 30-jährigen Angestellten an den Tresen. Unter Vorhalt

einer Waffe forderte er die Frau zum Öffnen der Kasse auf. Nachdem

der Räuber die Einnahmen an sich genommen hatte, flüchtete er

zusammen mit seinem Komplizen zu Fuß über das Tankstellengelände.

Der jüngste Überfall aus der Serie fand vorletzten Sonntag, am 7.

März in Merkenich auf der Oskar-Schindler-Straße statt. Auch hier

betraten die Unbekannten eine Tankstelle und erzwangen mit Hilfe

einer Schusswaffe Bargeld von der 20-jährigen Angestellten.

Die Ermittler der "EG Eiskalt" fahnden nun mit Hilfe der

Öffentlichkeit nach den Räubern. Dazu verteilten sie heute (16. März)

Plakate in der Nähe der jeweiligen Tatorte.

Das Fahndungsplakat ist zusätzlich abrufbar unter

www.presseportal.de. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 der

Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221/229-0 entgegen. Für

Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat der Aral-Konzern

eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. (mh)

Ort
Veröffentlicht
16. März 2010, 10:00
Autor
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