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100112-5-K Schlägerei auf der Kreuzung

(ots) - Zu den Grundregeln des Straßenverkehrs zählt die

Straßenverkehrsordnung ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Desweiteren fordert der Gesetzgeber von den Verkehrsteilnehmern,

"sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet, oder

mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt

wird."

Der ein oder andere Verkehrsteilnehmer sieht sich jedoch offenbar

außerstande, diese Regelung zu reflektieren. Aus denkbar nichtigen

Gründen.

So trafen sich am Montagnachmittag (11. Januar) zwei Auto fahrende

Kölner (41, 33) an der Kreuzung Frankfurter / Olpener Straße in

Höhenberg. Mit seinem Volvo hatte gegen 15.50 Uhr der 33-Jährige aus

Kalk kommend erreicht In seinem Fahrzeug befanden sich seine Frau

(28) und das gemeinsame Kind. An der roten Ampel hielt der 33-Jährige

an. Eigenen Angaben zufolge drehte er sich im Fahrzeug zu seinem

weinenden Kind um und übersah dabei den zwischenzeitlichen Wechsel

auf "Grün". "Daraufhin hupte und gestikulierte der hinter mir

stehende Autofahrer wild herum", so der 33-Jährige gegenüber den

aufnehmenden Beamten weiter.

Hinter ihm hatte der VW-Caddy-Fahrer (41) angehalten. Als er

hupte, so der 41-Jährige seinerseits auf Befragen, habe der

Voranfahrende ihn beleidigt , sei ausgestiegen und auf ihn

zugegangen.

Auch der 41-Jährige stieg "zur Aussprache" aus. Kurz danach flogen

die Fäuste. Beide Kontrahenten erlitten Gesichtsverletzungen. Die

28-Jährige Beifahrerin des Volvofahrers, die ebenfalls ausgestiegen

war, um die Streithähne zu trennen, erlitt nach eigenen Angaben

Armverletzungen.

Beide Fahrer stellten wechselseitig Strafantrag wegen

Körperverletzung. Eine Behandlung in einem hinzugerufenen

Rettungswagen lehnten die Beschuldigten ab. (cg)

Ort
Veröffentlicht
12. Januar 2010, 15:08
Autor
Rautenberg Media Redaktion