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Ausschuss berät über die Errichtung neuer Gemeinschaftsschulen

OB Roters und Schuldezernentin Dr. Klein stehen zur Gemeinschaftsschule

Die Landesregierung NRW hat angekündigt, die Gemeinschaftsschule noch im Sommer im Schulgesetz zu verankern. Daher wird der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wie vorgesehen in seiner Sitzung am 27. Juni 2011 über die Gründung von zwei neuen

Gemeinschaftsschulen in Köln zum Schuljahr 2012/13 beraten.

Die Konrad-Adenauer-Schule (Real- und Aufbaurealschule) Frankstraße 26, 50676 Köln-Altstadt/Süd, und die Montessori-Hauptschule im Montessori-Zentrum, Rochusstraße 147, 50827 Köln-Bickendorf, haben einen Antrag gestellt. Sie wollen sich zu

Gemeinschaftsschulen weiterentwickeln.

Ab dem 4. Juli 2011 werden die Eltern der heutigen Zweit- und Drittklässler im Einzugsbereich der vorgesehenen Gemeinschaftsschulen befragt, ob Sie ihr Kind im Rahmen

des regulären Anmeldeverfahrens im Februar 2012 an einer Gemeinschaftsschule anmelden würden. Die Befragung ist mehrsprachig verfasst und ihr sind wichtige Informationen

rund um das Thema „Gemeinschaftsschule“ beigefügt. Zusätzlich bieten beide Schulen den Eltern auf Informationsabenden Gelegenheit, sich das neue Angebot ausführlich erklären zu lassen (www.stadt-koeln.de/5/schule/gemeinschaftsschulen/).

Kölns Schuldezernentin Dr. Agnes Klein bittet die Eltern, die einen Fragebogen erhalten, diesen schnellstmöglich auszufüllen und an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer zurückzugeben. Oberbürgermeister Jürgen Roters unterstreicht die Bedeutung dieses

Verfahrens: „Die Elternbefragung im November 2010 zur Einrichtung der ersten Kölner Gemeinschaftsschulen sowie die Anmeldezahlen haben mir gezeigt, dass eine große Zustimmung für diese Schulform besteht und sie stark nachgefragt wird“.

Die geplante dreizügige Montessori-Gemeinschaftsschule in Köln-Ehrenfeld wird alle Kinder bis zur Klasse 10 gemeinsam unterrichten, so wie die beiden bereits genehmigten Gemeinschaftsschulen Wuppertaler Straße und Ferdinandstraße. Für die geplante vierzügige Gemeinschaftsschule Frankstraße erfolgt am Ende der Jahrgangsstufe 8 in Absprache mit den Eltern die Einteilung der Klassenverbände in einen Gymnasial- und einen Gemeinschaftszweig. Die Kölner Gemeinschaftsschulen werden gemeinsamen Unterricht für Schüler mit und ohne Behinderung anbieten. Als Ganztagsschulen haben sie Zeit für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Begabungen, Neigungen und Talente.

Die Stadt Köln ist zuversichtlich, dass für beide Schulen eine Genehmigung erteilt werden kann. Aus Sicht der Verwaltung konnten die Einwände des Ministeriums für Schule und Weiterbildung ausgeräumt werden, die in der ersten Antragsrunde zu einer Ablehnung für die Gemeinschaftsschule Rochusstraße führten. Dr. Agnes Klein erläutert, dass eine Vierzügigkeit der emeinschaftsschule am Standort Rochusstraße nicht zu erreichen ist, da auch der Raumbedarf des Gymnasiums im Montessori-Zentrum gedeckt

werden muss.

  • nit -
Ort
Veröffentlicht
22. Juni 2011, 14:33