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Durchgehendes Pferd beim Schützenumzug auf der Furth

(ots) - Mit unserer Pressemitteilung vom 24.05.2010 -

19.01 - berichteten wir über einen Umfall bei einem Festumzug während

des Further Schützenfestes.

Das Pferd des Jägermajors scheute während des Umzuges am

Pfingstmontag aus zu diesem Zeitpunkt unbekannten Gründen und ging

durch. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt.

Polizeilich angeordnete, tierärztliche Untersuchungen hatten recht

früh den Verdacht ergeben, dass dem Unfallgeschehen ein Einwirken von

außen auf das Pferd vorausgegangen war. Entsprechende Verletzungen

wurden attestiert.

Nach umfangreichen Ermittlungen und Zeugenhinweisen verdichtete

sich ein Verdacht gegen zwei 18 Jahre alte Jugendliche aus der

Neusser Nordstadt. Zeugen hatten Gespräche gehört, in denen die

beiden Verdächtigen über eine Schussabgabe auf das Pferd gesprochen

hatten. Ein weiterer Zeuge prahlte in einem Bus damit, gesehen zu

haben, wie einer von den Verdächtigen am Pfingstmontag einen Schuss

auf das Pferd abgegeben haben soll.

Vernehmungen der einfach strukturierten Tatverdächtigen verliefen

äußerst schwierig. Für die Ermittler steht jedenfalls fest, dass

einer der Verdächtigen, wahrscheinlich mit einer Softair-Pistole, die

mit Metallkügelchen geladen war, auf das Tier geschossen hat.

Wohnungsdurchsuchungen haben nicht zur Auffindung von

Beweismaterial geführt.

Nach Abschluss noch ausstehender Vernehmungen wird der Vorgang an

die Staatsanwaltschaft übersandt.

Der Hauptvorwurf, der dem Hauptverdächtigen gemacht wird, ist ein

"Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr".

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Veröffentlicht
23. Juni 2010, 07:21
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