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Fahndungseinsatz mit Hubschrauberunterstützung

(ots) /-

In dieser Woche führte die Bundespolizeiinspektion Klingenthal mehrere Fahndungseinsätze in ihrem Zuständigkeitsbereich durch. Daran beteiligten sich auch die sächsische Landespolizei und der Zoll. Hauptsächlich auf der Bundesautobahn 72, aber auch im 30-km-Bereich entlang der Grenze sowie in Zügen, kontrollierten die Einsatzkräfte Personen und Fahrzeuge. Damit sollte die sichtbare Präsenz der Polizei allgemein sowie der Fahndungsdruck gesteigert werden, um insbesondere illegale Migration wirksam zu unterbinden und damit zusammenhängend die objektive Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

Die Beamten registrierten bei diesen Einsätzen insgesamt 3 Straftaten sowie über 400 Ordnungswidrigkeiten. Dabei handelt es sich um Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie zoll- und verkehrsrechtliche Delikte.

Am gestrigen Donnerstag unterstützte ein Hubschrauber der Bundespolizei die Kontrollmaßnahmen und transportierte Einsatzkräfte zu Kontrollstellen in Eibenstock und an die B 92 in den Bereich des ehemaligen Grenzüberganges Schönberg. Mit dieser Art der Fahndung können die Beamtinnen und Beamten schnell an verschiedene Einsatzorte verbracht werden, der damit verbundene "Überraschungseffekt" kann die Effizienz von Fahndungsmaßnahmen erhöhen.

Hintergrund

Mit 85 Hubschraubern stellt der Flugdienst der Bundespolizei die größte polizeiliche Hubschrauberflotte in Europa. Die Piloten überwachen mit 69 dieser Polizeihubschrauber die Grenzen, einschließlich der des Küstenmeeres im Bereich der Nord- und Ostsee. Schnell und zuverlässig transportieren sie die Polizeikräfte bei Großeinsätzen, unterstützen das Bundeskriminalamt und übernehmen die Beförderung von sicherheitsgefährdeten Personen des politischen und parlamentarischen Bereiches des Bundes und der Länder sowie von Staatsgästen der Bundesregierung. Bei schweren Unglücks- und Katastrophenfällen im In- und Ausland ist der Flugdienst mit 16 Rettungshubschraubern ein wichtiger Teil des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes.

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Veröffentlicht
22. Juni 2018, 10:53
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