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(ots) /- Die Landespolizei ist seit heute mit einem eigenen Kanal bei Instagram vertreten. Damit kommuniziert sie inzwischen landesweit auf elf Kanälen: bei Facebook (sieben Fanseiten der Polizeidirektionen, eine Karriere-Seite), Twitter, YouTube und nun Instagram. Die Kanäle werden insgesamt von rund 100.000 Menschen abonniert, wir erreichen in der Woche 250.000 Menschen, bei besonders öffentlichkeitswirksamen Themen bis zu 1,5 Millionen Menschen pro Woche. 2015 war die Socialmedia-Kommunikation als ergänzender Bestandteil der Kommunikation der Polizei mit den Bürgern eingeführt worden und die Bedeutung und Nutzung dieser Medien durch die Polizei nimmt seitdem ständig zu. "Instagram ist für uns eine konsequente Fortsetzung unserer Multichannel-Strategie. Wir wollen möglichst vielseitig und zielgruppengerecht kommunizieren. Die junge Zielgruppe erreichen wir am besten über einen Kanal wie Instagram, der sich vor allem auf Bilder und weniger auf Texte konzentriert", erklärte Dennis Schneider vom Landespolizeiamt. Twitter und Facebook werden bei der Landespolizei vor allem für Beiträge über aktuelle Einsätze, Prävention oder den Bürgerdialog benutzt. Herausragende Einsatzlagen wie die Geiselnahme in der JVA-Lübeck im Juni 2019, die Verhaftung von Carles Puigdemont im März 2018 in Neumünster oder der Messerangriff in einem Bus in Lübeck Kücknitz im Juli 2018 waren beispielhafte Einsatzlagen, die in den Sozialen Medien intensiv diskutiert wurden. "Es besteht bei den Menschen in kürzester Zeit ein großes Informationsbedürfnis. Im Falle Puigdemont waren es Hunderte Kommentare und Anfragen in wenigen Stunden von Menschen aus ganz Europa. Durch unsere Präsenz und Dialogbereitschaft bei Facebook und Twitter sorgen wir in Echtzeit für größtmögliche Präsenz und Transparenz", erklärt Schneider. "Wachsende Bedeutung hat dabei auch aufkommenden Gerüchten oder sogar Fake-News mit geprüften Informationen entgegen wirken zu können. Dazu bieten unsere Socialmedia-Kanäle eine sehr große Reichweite." Der Informationsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern hat sich seit dem Start der Kanäle stetig weiterentwickelt. "Wir sind über die verschiedenen Kanäle direkt ansprechbar und beantworten Fragen der Bürger. Das können Fragen zu unseren Polizei-Meldungen sein oder auch die Bitte um Beratung, wie das eigene Haus gegen Einbrecher geschützt werden kann", so Schneider. Während im Jahr 2016 monatlich noch etwa 1250 Tickets, also Beiträge der Nutzer, bearbeitet wurden, waren es 2018 bereits über 5250 Nutzerbeiträge pro Monat. Das Spektrum reicht von normalen Kommentaren bis hin zu strafrechtlich relevanten Inhalten. "Die Diskussionskultur ist teilweise durchaus rau und verstößt regelmäßig gegen die von uns transparent kommunizierte Netiquette - dort greifen wir als Moderatoren ein. Auch Beiträge die darüber hinaus gehen und strafrechtlich geprüft werden müssen, nehmen bei einer wachsenden Community zu", so Schneider. Weiter vorangetrieben werde auch der fachliche Austausch, zum Beispiel mit den polizeilichen Socialmedia-Teams andere Bundesländer. Mit den nördlichen Bundesländern besteht ein gegenseitiges Unterstützungsabkommen. Bei der diesjährigen Digitalen Woche in Kiel wird die Landespolizei zum zweiten Mal ein eigenes Panel zur Digitalisierung gestalten. Auch hier spielt wieder Socialmedia eine Rolle: es geht um Erfahrungen zu den Themen "Filterblasen, Bots und Fakenews". Der neue Kanal ist erreichbar unter www.instagram.com/sh_polizei
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(ots) /- Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519). In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244. Trotzdem ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren. Dazu hier die Hinweise der Landespolizei für die Bürgerinnen und Bürger: Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist. Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt. Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de. Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen. Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen. Landespolizeiamt und Landeskriminalamt warden weiterhin regelmäßig über die Entwicklung der Wohnungseinbruchkriminalität berichten. Ein wichtiger Hinweis zu den eingangs verwendeten Daten: Es handelt sich um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als "Eingangsstatistik" keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS. Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs. Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.
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