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(ots) /- Fahrer eines Kleintransporters verlor auf der Fehmarnsundbrücke sein halbes Fahrzeug, Bahnstrecke und B 207 mussten zur Bergung gesperrt werden. Dienstagmorgen, 04.12.2018, kurz vor 08.00 Uhr, erhielt die Landespolizei in Burg a.F. die Meldung, dass vermutlich ein großes Schild auf Höhe der Fehmarnsundbrücke über die Straße in Richtung Bahngleise geflogen sei. Die Bundespolizei im Fährhafen wurde informiert und veranlasste die Sperrung der Bahnstrecke, eine Streife der Landes- sowie der Bundespolizei wurden zur Brücke geschickt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der Aufbau eines Transporters wohl durch den Wind von seinem Fahrzeug gelöst hatte und quer über die Straße Richtung Bahnstrecke geflogen war. Die Feuerwehr wurde zur Bergung der Aluminiumteile angefordert, der Straßenverkehr wurde langsam an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Zur Bergung der Teile wurde die B 207 zusätzlich zur Bahnstrecke kurzfristig gesperrt, die Teile wurden über die Gleise Richtung Böschung transportiert, dort zerlegt und anschließend abtransportiert. Danach wurden Straße und Bahnstrecke wieder freigegeben. Da der Verursacher, also der Fahrer des Transporters nicht vor Ort war, war zwischenzeitlich auch die Autobahnpolizei über den Sachverhalt informiert worden. Eine Streife konnte den Kleintransporter dann auf der BAB 1 kurz hinter Lensahn stoppen. Der Fahrer, ein 30-jähriger Mann aus Irland, war über den Zustand seines Fahrzeuges sichtlich überrascht und teilte den Beamten glaubwürdig mit, von der Halbierung seines Transporters auf der Brücke - vermutlich durch den Wind - nichts mitbekommen zu haben. Er wurde von den Beamten eindringlich belehrt, sein Fahrzeug zukünftig vor Fahrtantritt gründlich zu überprüfen und den Wetterverhältnissen entsprechend zu fahren.
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(ots) /- Bundespolizei führte unter Einbeziehung von Landespolizei, Zoll und dänischen Kollegen einen Einsatz gegen grenzüberschreitende Kriminalität mit Schwerpunkt Migration durch. Am Donnerstag, 22.11.2018, in der Zeit zwischen 13.00 und 21.00 Uhr, wurden Reisende, die von der Fähre aus Dänemark kamen, durch eine aufgebaute Kontrollstelle im Fährhafen Puttgarden überrascht. Fast 70 Beamtinnen und Beamte, davon alleine 50 von der Bundespolizei, sahen sich die einreisenden Fahrzeuge, Busse und Lkw's etwas genauer an und unterzogen einige davon einer intensiveren Kontrolle. Hintergrund ist die Tatsache, dass alleine in den ersten 10 Monaten 2018 die Zahl der aus Skandinavien einreisenden Migranten die Grenze von 1000 bereits deutlich überschritten hat. Migranten, die in den Jahren 2015/2016 durch Deutschland nach Skandinavien gereist sind und dort mittlerweile ablehnende Asylbescheide erhalten, machen sich auf den Rückweg und landen wieder in Deutschland. Für die Einreise haben sie aber nicht die erforderlichen Papiere, sofern sie überhaupt Identitätspapiere mit sich führen. Auch die international verkehrenden Züge wurden durch die Bundespolizisten bestreift, die Reisenden wurden um Vorlage ihrer Identitätspapiere gebeten. Wer keine bei sich hatte, musste die Beamten in die Diensträume im Fährhafen Puttgarden begleiten bzw. erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, ausgenommen Personen im Bereich der unerlaubten Migration. Zusätzlich wurden auch zollrechtliche Kontrollen durchgeführt, hochwertige Fahrzeuge standen ebenso im Fokus der kontrollierenden Beamten. In Kleintransportern wurde nach Diebesgut gefahndet, denn auch derartige Delikte werden im Fährhafen immer wieder festgestellt. Die Bilanz der heutigen Kontrollmaßnahmen: - Es wurden 232 Identitätsüberprüfungen/-feststellungen durchgeführt - 55 Lkw-Kontrollen - 18 Kleintransporter kontrolliert - 3 Reisebusse kontrolliert - 4 Eurocity Züge kontrolliert Ergebnisse: - 5 unerlaubte Einreisen/Aufenthalte (3 Afghanistan, 2 Somalia) - 1 unerlaubte Arbeitsaufnahme - 1 Verstoß gegen Pflichtversicherungsgesetz/Kennzeichenmissbrauch - 5 Anzeigen im Bereich Straßenverkehrsordnung - 1 Überschreiten Geschwindigkeit (80 erlaubt, mit 180 geblitzt) - 3 Verstöße Freizügigkeitsgesetz (Grenzübertritt ohne Identitätspapiere) - Keinerlei zollrechtliche Verstöße "Wir sehen uns in der Bedeutung unserer Kontrollen bestätigt, dies gilt für alle Kooperationspartner. Ein wichtiger Aspekt ist naürlich immer auch der präventive Aspekt. Wir wollen durch unsere Präsenz darauf aufmerksam machen, dass wir da sind und dass Kontrollen stattfinden. Wann, in welcher Häufigkeit und welcher Intension, ergibt sich aus unseren Lagebildern, die wir ständig auswerten, aktualisieren und nach denen wir Schwerpunktkontrollen ansetzen".
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