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(ots) Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt in der Woche vom 09.12.2019 bis zum 15.12.2019 einen Schwerpunkt bei der Überwachung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr. Von Montag bis Sonntag führen die Polizeidirektionen des Landes verstärkte Verkehrskontrollen durch. Die Aktion ist europaweit abgestimmt und vernetzt über TISPOL (Traffic Information System Police). Die letzte Kontrollaktion dieser Art hat die Polizei im Juni 2019 durchgeführt. Damals wurden 5056 Fahrzeugführer kontrolliert und in 121 Fällen mussten Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen werden, weil Alkohol- oder Drogenmissbrauch festgestellt wurde. "Das ist ein negatives und zugleich erschreckendes Ergebnis: Einer von vierzig kontrollierten Fahrzeugführern war aufgrund von Alkohol- oder Drogeneinfluss nicht mehr verkehrstüchtig", erklärt Marcel Schmidt, Pressesprecher vom Landespolizeiamt. Ziel der Kontrollen ist es, die Hauptunfallursache Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wirksam zu bekämpfen. Im vergangenen Jahr kamen bei Unfällen, in denen Alkohol und Drogen am Steuer eine Rolle spielten, 15 Menschen ums Leben. Es gab insgesamt 1423 Verkehrsunfälle, die durch Rauschmittelkonsum verursacht worden sind und es wurden dabei fast 830 Menschen verletzt. Unfälle, die unter Rauschmitteleinfluss verursacht werden, sind regelmäßig deutlich schwerwiegender als Unfälle, die aus anderem Fehlverhalten resultieren. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv gegen Verstöße vorzugehen. Marcel Schmidt, Landespolizeiamt Schleswig-Holstein Rückfragen bitte an: Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein Landespolizeiamt Mühlenweg 166 24116 Kiel Telefon: +49 (0)431 160 61400 E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/4460729 OTS: Landespolizeiamt Original-Content von: Landespolizeiamt, übermittelt durch news aktuell
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