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Bundespolizei deckt Fälschungen auf - 32 Somalier vorläufig festgenommen

(ots) -

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (21. Oktober) rund 30 Personen in zwei Bussen auf der A 93 in Gewahrsam genommen. 27 somalische Staatsangehörige konnten sich nicht ausweisen. Fünf ihrer Landsleute hatten gefälschte Dokumente dabei.

An der Kontrollstelle bei Kiefersfelden kontrollierten Bundespolizisten in den Abendstunden die Insassen eines polnischen Fernbusses. Fünf Afrikaner wiesen sich bei der Kontrolle mit italienischen Fremdenpässen und Aufenthaltstiteln aus. Die Beamten erkannten, dass es sich bei den ausgehändigten Dokumenten um Fälschungen handelte. Damit war die Reise für die Somalier im Alter von 16 bis 24 Jahren beendet. Ähnlich erging es bereits in den frühen Morgenstunden 27 Reisenden. Die somalischen Staatsangehörigen waren jedoch ohne jegliche Einreise- und Aufenthaltspapiere in einem Bus unterwegs, der regelmäßig zwischen Italien und Deutschland verkehrt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sechs alleinreisende Minderjährige der Obhut des Kreisjugendamtes Rosenheim anvertraut. Ihre volljährigen Landsleute konnten an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden. Die Bundespolizei schließt nicht aus, dass die unerlaubten Einreisen mit dem Bus von Schleusern in Italien organisiert worden sind.

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Veröffentlicht
22. Oktober 2015, 11:57
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