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(ots) /- (Beachten Sie bitte auch unsere heute, um 14:39 Uhr und 15:11 Uhr, unter https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44143 veröffentlichte Erst- und Folgemeldung.) Kassel-Mitte: Die Fahndung nach den bislang unbekannten Tätern, die am heutigen Dienstagnachmittag mit einem Mercedes Kombi in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts in der Kasseler Fußgängerzone gefahren waren, dauert weiterhin an. Neben zahlreichen Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Nordhessen kommt dabei auch ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen war der Pkw gegen 14:15 Uhr offenbar gezielt in die Schaufensterscheibe gefahren. Unmittelbar danach soll der Wagen, in dem sich nach unterschiedlichen Zeugenangaben drei oder vier maskierte Personen befunden haben sollen, zurückgesetzt und in Richtung Königsplatz geflüchtet sein. Die Schaufensterscheibe wies erhebliche Schäden auf, in das Geschäft waren die Täter aber nicht gelangt. Auf der weiteren Flucht außerhalb der Fußgängerzone verursachte der Wagen dann weitere Sachschäden durch das Umfahren von Bauzäunen sowie das Fahren gegen ein geparktes Auto. In der Karl-Bernhardi-Straße ließen die Täter den Mercedes Kombi zurück und setzten ihre Flucht anderweitig fort. Personen sind durch die Tat und die anschließende Flucht glücklicherweise nicht verletzt worden. Hinweise auf weitere Flucht mit schwarzem VW Golf Wie Zeugen der Polizei schilderten, waren mehrere Personen in der Karl-Bernhardi-Straße in einen schwarzen VW Golf gesprungen. Der Wagen soll dann am Zwehrenturm über die rote Ampel auf die Hauptstraße (Steinweg / Frankfurter Straße) und dort in unbekannte Richtung weggefahren sein. Die weitere Fluchtrichtung ist derzeit nicht bekannt. Polizei bittet um Hinweise Die Kasseler Kriminalpolizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass es sich um einen versuchten Raubüberfall gehandelt haben könnte. Die Kriminalbeamten suchen nun nach weiteren Zeugen. Insbesondere Hinweise auf die weitere Flucht mit dem schwarzen Golf aus der Kasseler Innenstadt werden erbeten. Zudem erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise zu der Frage, an welcher Stelle die Täter vor der Tat mit dem dunklen Mercedes in die Fußgängerzone gefahren waren, aus der Bevölkerung zu bekommen. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Tel. 0561 - 9100 entgegen. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
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(ots) /- Kassel-Kirchditmold: Beunruhigende Meldungen machten am heutigen Freitagmorgen, gegen 6:15 Uhr, verängstigte Bewohner des Kasseler Stadtteils Kirchditmold. Vier auffallend dunkel gekleidete Männer hatten dort im Wohngebiet auf offener Straße mit Schusswaffen hantiert und waren anschließend mit einem weißen Transporter weggefahren. Mehrere Anwohner hatten das bedrohlich wirkende Geschehen beobachtet und sofort über den Notruf 110 die Kasseler Polizei alarmiert. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Transporter sowie die umgehend angestellten Ermittlungen der Beamten des zuständigen Polizeireviers Süd-West führten schließlich zum derzeitigen Nutzer des Fahrzeugs und zu seinem momentanen Aufenthaltsort in Kassel-Waldau. Die bereits bei den ersten Ermittlungen gewonnenen Hinweise, dass es sich möglicherweise nicht um einen kriminellen Hintergrund, sondern um einen Junggesellenabschied handeln könnte, sollten sich bei der Kontrolle des Transporters und von sechs Männern im Alter zwischen 24 und 32 Jahren in Waldau durch mehrere Streifen der Kasseler Polizei bestätigen. Offenbar keine Gedanken gemacht Die angetroffene Gruppe junger Männer schilderte den Beamten, dass sie in Kirchditmold den Bräutigam zum Auftakt seines Junggesellenabschieds "entführt" hätten. Entsprechend mitgeführte Utensilien sowie die einheitlich getragenen T-Shirts ließen keinen weiteren Zweifel an dieser Aussage aufkommen. Wie das Szenario und das Hantieren mit täuschend echt aussehenden Waffen durch dunkel gekleidete Männer jedoch auf die Anwohner wirken könnte, darüber hatten sich die handelnden Personen offenbar keinerlei Gedanken gemacht. Die von der Gruppe ausgehändigten zwei Schusswaffen, bei denen es sich um zwei Softair-Pistolen handelt, stellten die eingesetzten Beamten vorsorglich sicher. Da die Waffen täuschend echt aussehende Nachbauten einer Walther P22 sind und das Führen von sogenannten "Anscheinswaffen" in der Öffentlichkeit verboten ist, leiteten die Polizisten zudem ein Ordnungwidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Dieser kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmer des Junggesellenabschieds nun auch eine Kostenrechnung für den Polizeieinsatz. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021
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