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(ots) Kassel: Gleich wegen mehrerer Straftaten muss sich ein 25-Jähriger aus Kassel nach einer Verkehrskontrolle durch die Polizei am gestrigen Donnerstagnachmittag verantworten. Der junge Mann lenkte nicht nur alkoholisiert einen Audi und besitzt keinen Führerschein, er versuchte darüber hinaus noch vergeblich die Polizisten mit einem fremden Ausweis über seine Identität zu täuschen. Zu guter Letzt fanden die Beamten in dem Audi eine Schreckschusswaffe. Weil der Fahrer keinen hierfür erforderlichen kleinen Waffenschein hat, muss er sich nun zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Wie die Polizisten des Reviers Ost mitteilen, fiel ihnen der vor ihnen fahrende Audi gegen 18:40 Uhr auf, da er Wagen leichte Schlangenlinien fuhr und mehrfach nicht blinkte. Sie hielten das Auto schließlich in der Leipziger Straße im Bereich des Platzes der Deutschen Einheit an. Bei dem 25-jährigen Fahrer stellten die Kontrollierenden sofort Alkoholgeruch fest. Er gab den Beamten seinen vermeintlichen Ausweis und beteuerte, seinen Führerschein vergessen zu haben. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann, der offenbar auch unter Drogeneinfluss stand, ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Die Polizisten nahmen ihn mit auf die Dienststelle, wo er sich einer Blutprobe unterziehen musste. Auf dem Revier konnten die Beamten nach ersten Zweifeln dann bei einer Überprüfung im polizeilichen System auch die wahre Identität des bereits polizeibekannten 25-Jährigen feststellen. Der Ausweis, mit dem er sich zuvor ausgegeben hatte, war nicht sein eigener. Der tatsächliche Eigentümer hatte das Dokument bereits im März dieses Jahres verloren gemeldet. Die Beamten fertigten gegen den Audifahrer neben den Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auch eine Anzeige wegen des Verdachts der Fundunterschlagung, da er den offenbar aufgefundenen Ausweis nicht abgegeben hatte. Außerdem muss er sich wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten. Die weiteren Ermittlungen gegen den 25-Jährigen werden bei den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost geführt. Ulrike Schaake Pressestelle Tel. 0561 - 910 1021
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