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(ots) /- Autobahn 7 (Landkreis Kassel): Am gestrigen Mittwochabend verursachte ein blauer Audi A6 auf der A7 bei Kassel einen Verkehrsunfall bei dem eine Familie leicht verletzt wird. Anschließend flüchten Fahrer und Beifahrer zu Fuß von der Unfallstelle und lassen ihren Wagen mittig auf der Fahrbahn zurück. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise. Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, war am gestrigen Mittwochabend, gegen 22:30 Uhr, ein blauer Audi A6 mit Kasseler Kennzeichen auf der A7 mit hoher Geschwindigkeit zwischen den Anschlussstellen Lutterberg und Kassel-Nord unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache touchierte der Audi, kurz vor dem Parkplatz Herkulesblick, einen auf dem mittleren der drei in Richtung Süden führenden Fahrstreifen fahrenden Mercedes Kombi. Der Audi geriet daraufhin ins Schleudern, stieß gegen eine Betonbegrenzung und schleuderte über die Fahrbahn, bis er schließlich in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam. Beide Fahrzeuginsassen, Fahrer und Beifahrer, steigen sofort aus und flüchten in die nahegelegene Gemarkung. Eine Fahndung der Polizei nach den beiden Männern verlief bislang ohne Erfolg. Warum die Männer das Weite suchten ist derzeit noch unklar. Der aus Vellmar stammende 45-jährige Fahrer des Mercedes, seine 37-jährige Ehefrau, die als Beifahrerin mitfuhr und die beiden Kleinkinder erlitten einen Schock und leichte Verletzungen. Sie brachte der Rettungsdienst vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus. Die Autobahnpolizisten stellten den Audi A6 sicher. Den entstandenen Gesamtsachschaden beziffern sie mit knapp 20.000 Euro. Die A7 musste wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis kurz vor 1 Uhr zeitweise voll gesperrt werden. Die Insassen des Audis werden wie folgt beschrieben: Der Fahrer wird auf Mitte 30 und etwa 1,80m groß geschätzt. Er trug einen Drei-Tage-Bart. Bekleidet sei er mit einem dunklen T-Shirt gewesen. Sein Beifahrer wird auf Mitte 20 und etwa 1,75m geschätzt. Er habe ein weißes T-Shirt getragen. Da die bisher geführten Ermittlungen durch die Beamten der Polizeiautobahnstation noch nicht zur Ergreifung des Verursachers und seinem Begleiter führten, erhoffen sich die Ermittler Zeugenhinweise. Diese werden unter der Telefonnummer 0561 - 910 1920 bei der Autobahnpolizei in Baunatal oder 0561 - 9100 bei der Polizei in Kassel erbeten. Jörg Dämmer Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
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(ots) /- (Beachten Sie bitte auch unsere heute, um 9:46 Uhr und 11:53 Uhr, veröffentlichten Meldungen zu dem Unfall.) Autobahn 44 (Landkreis Kassel): Die seit heute Morgen bestehende Vollsperrung wegen des schweren LKW-Auffahrunfalles auf der A 44 in Richtung Dortmund konnte gegen 13:30 Uhr wieder aufgehoben werden. Für etwa eine Stunde bestand noch eine Teilsperrung anlässlich der Bergungsarbeiten. Ab sofort sind wieder bei Fahrstreifen freigegeben. Es besteht noch etwa 5 Kilometer Rückstau nach geräumter Unfallstelle. Langwierige Bergung Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, gestaltete sich die Bergung der aufeinander gefahrenen Sattelzüge schwierig. Die Fahrzeuge waren so stark ineinander verkeilt, dass die Bergungskräfte Probleme hatten sie voneinander zu trennen. Ungenügender Sicherheitsabstand Unfallursache Wie die Autobahnpolizisten zum Unfallhergang berichten, dürfte ungenügender Sicherheitsabstand die Unfallursache gewesen sein. Der aus Polen stammende 37-jährige Fahrer des verursachenden Sattelzuges einer polnischen Spedition hatte gegen 9:10 Uhr zwischen Warburg und Diemelstadt einen Rückstau kurz vor dem Parkplatz Quast bei Kilometer 44,6 übersehen und ist am Stauende auf einen mit 26 Tonnen Weizen beladenen Sattelzug einer Eschweger Spedition aufgefahren. Er konnte sein Fahrzeug nach einem Bremsmanöver im letzten Moment vor dem Aufprall noch nach links lenken, was ihm wahrscheinlich das Leben rettete. Trotzdem wurde er in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere befreit werden. Aufgrund seiner schweren Verletzungen flog ihn ein Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus. Nach Angaben der Ärzte schwebt er nicht in Lebensgefahr. Der aus Nürnberg stammende 24-jährige Fahrer des geschädigten Sattelzuges wurde augenscheinlich nicht verletzt, aber vorsorglich auch in Kasseler Krankenhaus verbracht. Jörg Dämmer Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
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