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(ots) /- Kassel-Mitte: Nachdem am gestrigen Mittwochnachmittag Zeugen der Kasseler Polizei eine Auseinandersetzung im Bereich Langraf-Philipps-Platz meldeten, konnte kurze Zeit später eine in der Nähe befindliche Streife noch einen der beiden Kontrahenten antreffen. Bei ihm fanden die Polizisten Drogen. Er wurde vorläufig festgenommen. Zu der körperlichen Auseinandersetzung sucht die Polizei nun Zeugen. Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, hatte eine Zeugin am gestrigen Nachmittag, um kurz nach 17 Uhr, bei der Kasseler Polizei angerufen und mitgeteilt, dass im Bereich des Langraf-Philipps-Platzes zwei Männer in Streit geraten seien. Dabei hätte der eine Mann dem anderen eine Flasche über den Kopf gezogen. Die vor Ort eingetroffene Streife konnte den durch diese Flasche leicht am Kopf Verletzten auch im Bereich des nahegelegenen Martinsplatzes antreffen, während der zweite Beteiligte bereits geflüchtet war. Nach erster Versorgung und Identitätsfeststellung fanden die Polizisten bei dem 21-Jährigen marokkanischer Herkunft knapp 21 Gramm Marihuana auf. Die Drogen, welche in 16 Tütchen abgepackt waren sowie dreistelliges Bargeld in szenetypischer Stückelung stellten die Beamten sicher. So muss sich der anfangs als verletzt gemeldete Mann nun noch einem Strafverfahren wegen illegalem Besitz und Verdacht des Handelns mit Drogen stellen. Er kam bis zur Klärung seines Wohnsitzes zunächst in den Polizeigewahrsam. Die ermittelnden Beamten fragen, ob es weitere Zeugen gibt, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem bislang unbekannten Flüchtigen machen können. Diese werden gebeten sich unter Tel.: 0561 - 9100 bei der Polizei in Kassel zu melden. Marcus Weber Pressestelle Tel. 0561 - 910 1021 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
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(ots) /- Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen In der Nacht zum Donnerstag eskalierte ein Streit zwischen zwei Bewohnern einer Wohnung im Kasseler Stadtteil Forstfeld. Dabei erlitt einer der Männer, ein 55-jähriger Deutscher, zwei Stichverletzungen am Rücken. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist sein 30-jähriger Mitbewohner aus Syrien dringend tatverdächtig, ihm diese zugefügt zu haben. Wie sich später im Krankenhaus herausstellte, war der 55-Jährige dadurch nicht lebensgefährlich verletzt worden. Gegen den 30-Jährigen beantragte die Kasseler Staatsanwaltschaft am gestrigen Donnerstagnachmittag beim Amtsgericht Kassel einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Richter ordnete daraufhin die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr gegen den Tatverdächtigen an. Der verletzte 55-Jährige hatte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag gegen Mitternacht zu dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Forstfeld gerufen. Er wurde später mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die zum Tatort gerufenen Beamten des Polizeirevier Ost nahmen den 30-Jährigen noch in der Gemeinschaftswohnung, in der beide Männer ein Zimmer bewohnen, fest. Der Tat sollen seit längerer Zeit schwelende Streitigkeiten zwischen beiden Männern vorausgegangen sein. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führen die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo. In seiner Vernehmung am gestrigen Donnerstag gab der 30-Jährige zu, den 55-Jährigen im Zuge eines Streits mit einem Messer verletzt zu haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Matthias Mänz Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen Tel.: 0561 - 910 1021 Josefine Köpf Stellvertretende Pressesprecherin Staatsanwaltschaft Kassel Tel.: 0561 - 912 2712
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