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(ots) /- Kassel-Mitte: Am gestrigen Montagabend begrapschte ein bislang unbekannter Täter in der Mittelgasse in Kassel eine 21 Jahre alte Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Das Opfer konnte sich gegen den Mann zur Wehr setzte und flüchten. Die Kasseler Polizei ermittelt nun wegen eines Sexualdeliktes und fahndet nach dem Täter. Dazu bitten die Ermittler des zuständigen Kommissariats 12 auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Täter soll etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und kräftig sein, einen dunklen Bart und arabisches Äußeres haben sowie einen dunklen Pullover mit heller Aufschrift getragen haben. Wie die 21-Jährige in ihrer Vernehmung gegenüber den die Anzeige aufnehmenden Beamten des Kriminaldauerdienstes berichtete, ereignete sich der Vorfall gegen 21:30 Uhr. Sie sei in der Mittelgasse, zwischen Martinskirche und Entenanger, zu Fuß zu ihrem Auto unterwegs gewesen, als plötzlich aus einem der dortigen Innenhöfe ein Mann herauskam. Der Unbekannte habe versucht, sie in den Innenhof zu ziehen und sie dabei am Oberkörper begrapscht. Aufgrund ihrer Gegenwehr habe der Mann sie dann aber wieder losgelassen. Sie sei daraufhin zu ihrem Auto geflüchtet und noch unter dem Eindruck des Erlebten stehend zunächst weggefahren. Später am Abend erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Wohin der Täter flüchtete, ist derzeit nicht bekannt. Nun bitten die Ermittler des K 12 Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich der Mittelgasse verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
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(ots) /- Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen (Beachten Sie bitte auch die am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 15:30 Uhr, unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4271462 und die am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 11:49 Uhr, veröffentlichten Pressemitteilungen.) (Hinweis für Medienvertreter: Es wird darum gebeten, das zur Öffentlichkeitsfahndung bereitgestellte Bild, sofern möglich, aus den Berichterstattungen zu entfernen oder die abgebildeten Personen unkenntlich zu machen.) Nordhessen: Im Mai dieses Jahres wandten sich die Kasseler Staatsanwaltschaft und Ermittler des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines sexuellen Kindesmissbrauchs mit einem Bild an die Öffentlichkeit, nachdem jahrelange und intensive Ermittlungen zuvor nicht zur Identifizierung der darauf zu sehenden Personen geführt hatten. Mithilfe der Bevölkerung und nach zahlreich eingegangenen Hinweisen ist es den Ermittlern zwischenzeitlich gelungen, den Mann und das Mädchen auf dem Foto eindeutig zu identifizieren. Wie sich herausstellte, leben beide in Tschechien. Durch die Zusammenarbeit und die Unterstützung der dortigen Behörden konnte im weiteren Verlauf verlässlich geklärt werden, dass das auf dem Foto zu sehenden Mädchen kein Opfer sexuellen Missbrauchs geworden ist. Demnach besteht der Verdacht, dass ein Unbekannter sich des im Internet eingestellten fremden Fotos bemächtigte und dieses zur Bekräftigung seiner Angaben über einen angeblichen sexuellen Missbrauch seiner Tochter einsetzte. Unbekannter hatte behauptet, Mädchen auf Foto zu missbrauchen Auslöser der Ermittlungen waren Angaben des Nutzers eines Kleinanzeigenportals über den sexuellen Missbrauch seiner Tochter, auf die ein Mitarbeiter des Portals aufmerksam wurde und die Polizei einschaltete. Im Vorfeld eines beabsichtigen Treffens mit einem anderen Nutzer, bei dem auch ein gemeinsamer sexueller Missbrauch des Kindes in Aussicht gestellt wurde, übersandte der Unbekannte auch das Foto. Dazu behauptete er, es zeige ihn und seine Tochter. Aufgrund dieser Angaben konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das auf dem Foto zu sehende Kind tatsächlich missbraucht wird. Rund 100 Hinweise durch Öffentlichkeitsfahndung Nachdem alle anderen Ermittlungsmöglichkeiten ausgeschöpft waren und nicht zur Identifizierung des Mannes oder des Kindes führten, beantragte die Kasseler Staatsanwaltschaft einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beim zuständigen Gericht. Rund 100 Hinweise gingen nach Veröffentlichung des Fotos bei der Polizei ein, etwa die Hälfte davon konkreter Art und bezogen sich überwiegend auf mögliche Identitäten des auf dem Bild zu sehenden Mannes. Die Ermittler gingen diesen Hinweisen akribisch nach, wobei sie sich in nahezu allen Fällen nicht bestätigen sollten. Ein Hinweis aus der Bevölkerung sollte sich jedoch als der entscheidende herausstellen. Der von einem Zeugen benannte Mann aus Tschechien ist nach derzeitigem Ermittlungsstand die auf dem Foto zu sehende Person mit seiner Stieftochter. Durch die weiteren Ermittlungen und Vernehmungen der beiden kann mittlerweile ausgeschlossen werden, dass sie im Zusammenhang mit den Chat-Aussagen des unbekannten Tatverdächtigen über vorgebliche Missbrauchshandlungen stehen, weshalb die Staatsanwaltschaft Kassel das gegen den tschechischen Mann eingeleitete Ermittlungsverfahren am gestrigen Tag eingestellt hat. Der Verfasser der Chat-Nachrichten ist weiterhin unbekannt. Ob die von ihm geschilderten Aussagen im Zusammenhang mit dem offenkundig missbräuchlich verwendeten Foto anderer Personen der Wahrheit entsprechen könnten, ist momentan unklar. Die Ermittlungen dauern an. Matthias Mänz Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen Tel. 0561 - 910 1021 Andreas Thöne Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel Tel. 0561 - 912 0
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