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(ots) - Einer Streife des Polizeireviers Süd-West fiel heute am frühen Morgen auf der Kohlenstraße ein schwarzer Audi A4 durch seine rasante Fahrweise auf. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Beamten Marihuana. Da der Fahrer im Verdacht steht, unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen zu sein, nahmen sie ihn zur Blutentnahme mit aufs Revier. Als die Beamten den 18-jährigen Baunataler um kurz nach 3 Uhr mit seinem Pkw in Höhe der Virchowstraße anhielten, schlug ihnen sofort intensiver Marihuanageruch entgegen. Im Auto befanden sich noch zwei Freunde des Fahrers. Bei der Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit geriet der junge Mann schnell in Verdacht, bereits Drogen konsumiert zu haben und im berauschten Zustand Auto gefahren zu sein. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Tütchen mit Marihuana in seiner Hosentasche. Zur Durchsuchung des Audis erhielt die Streife Unterstützung eines Hundeführers mit seinem Rauschgiftspürhund. Der Hund fand dabei unter dem Beifahrersitz ein Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana. In einem Rucksack auf der Rücksitzbank wurde er erneut fündig, da sich in diesem eine Brotdose mit weiteren Tütchen mit insgesamt rund 15 g "Gras" befand. Die beiden Freunde des Fahrers gaben zunächst an, nichts mit den Drogen zu tun zu haben. Später gab der 18-Jährige, der zuvor auf der Rücksitzbank gesessen hatte, jedoch zu, dass der Rucksack und das Marihuana darin ihm gehören würden. Die Beamten stellten die aufgefundenen Drogen sicher. Den Fahrer des Audis nahmen sie mit auf die Dienststelle, um bei ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Er muss sich nun wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Gegen seinen gleichaltrigen Freund von der Rücksitzbank ermitteln die Beamten ebenfalls wegen illegalen Drogenbesitzes. Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Süd-West geführt. Matthias Mänz -Pressestelle- Polizeioberkommissar Tel. 0561 - 910 1021
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