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(ots) - Nach intensiven umfangreichen und zeitaufwändigen Ermittlungen ist es den Rauschgiftfahndern des Kriminalkommissariats K 34 gelungen, vier des Drogenhandels verdächtige Männer im Alter von 19, 49, 35 und 29 Jahren dingfest zu machen. Bei den Festnahmen wurden sie von dem Kasseler Spezialeinsatzkommando (SEK) sowie von Beamten des Kasseler Fahndungskommissariats ZK 43 unterstützt. Die Festgenommenen sind albanische Staatsangehörige und wohnen in Kassel. Gestern wurden sie einem Haftrichter des Amtsgerichtes Kassel vorgeführt, der gegen drei Männer Unterbringungshaftbefehle erließ. Gegen den vierten, den 29-Jährigen, lagen bereits zwei Vollstreckungshaftbefehle vor, so dass auch er inhaftiert wurde. Der 19-Jährige hielt sich zudem unerlaubt in Deutschland auf. Aus ihren seit Monaten laufenden Ermittlungen konnten die Drogenfahnder einen gegen den 19-Jährigen bestehenden Verdacht, mit Kokain und Marihuana zu handeln, erhärten. Im weiteren Verlauf gelang es den Beamten, die drei anderen Männer mit den Taten in Verbindung zu bringen. Während der 35-Jährige wohl maßgeblich für die Beschaffung des Rauschgiftes aus dem Ausland zuständig war, stehen der 19-Jährige und der 29-Jährige im Verdacht, das Kokain und das Marihuana in Kassel verkauft zu haben. Der 49-Jährige, so die Angaben der Ermittler, habe die Drogen in einer Kasseler Wohnung bewacht. Das SEK konnte den 19-jährigen Haupttäter am Dienstagmittag in der Unteren Königsstraße und den 49-Jährigen in der Wohnung, in der das Rauschgift deponiert wurde, festnehmen. Die beiden anderen hielten sich unweit der Kasseler Wohnung auf. Ihre Festnahme erfolgte durch die Drogenermittler und die Fahnder des ZK 43. Im weiteren Verlauf durchsuchten die ermittelnden Beamten die Wohnung und wurden dabei von einem Hundeführer des Polizeireviers Mitte und dessen Rauschgiftspürhund unterstützt. In der Wohnung stellten die Kripo-Beamten 17 Kilogramm Marihuana, rund 20 Gramm Kokain und mehrere Mobiltelefone sowie diverse Utensilien zum Abwiegen und Verpacken von Rauschgift sicher. Alle vier Männer wurden am Dienstag in das Polizeigewahrsam eingeliefert und gestern Nachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Kassel vorgeführt, der dann die Haftbefehle erließ. Das Rauschgiftkommissariat führt gegen die vier Personen ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßiger Einfuhr und Handel von Betäubungsmittel. Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020
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(ots) - Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Beamten der Bundespolizei und der Operativen Einheit der Polizeidirektion Kassel wurde am vergangenen Donnerstag in der Goetheanlage ein 17-jähriger Drogenhändler aus Söhrewald festgenommen. In seinen Sachen fanden die Fahnder mehrere Beutel mit Marihuana, die vermutlich für den Straßenverkauft bestimmt waren. Außerdem hatte der Jugendliche eine Feinwaage und 180 EUR Bargeld in für den Straßenhandel von Cannabis typischen 5 und 10 Euro Scheinen bei sich. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen gelang es den Beamten, den Lieferanten des Kleinhändlers, einen 18-Jährigen aus Söhrewald, dingfest zu machen. In einer richterlich angeordneten Durchsuchung fanden die Drogenfahnder am Abend in dessen Wohnung kleinere Mengen Marihuana sowie Geld, das mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Verkauf von Drogen stammte. Weiterhin stellte sich heraus, dass auch der 18-Jährige lediglich als Zwischenhändler fungierte. Die Ermittlungen nach dem Ursprung der Hanfpflanzen führten die Beamten zu einer Anschrift in Lohfelden. Hier wurde die Wohnung eines 21-jährigen Mannes durchsucht, der im Verdacht steht, größere Mengen Marihuana angebaut und verkauft zu haben. Auf dem Grundstück der Eltern des Verdächtigen wurden die Ermittler schließlich fündig. In einem Versteck entdeckten sie knapp 1,5 kg Cannabispflanzen, die offensichtlich für den Verkauf verarbeitet werden sollten. Der heranwachsende Lohfeldener wurde vorläufig festgenommen und die Drogen beschlagnahmt. Das Rauschgiftkommissariat K 34 der Kasseler Kripo Ermittelt gegen die drei Tatverdächtigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Michael Lange Polizeioberkommissar Tel.: 0561 / 910 - 1021
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